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Produktion, Absatz

FRANKFURT - Selbst eine Pandemie hat Gewinner.

23.09.2020 - 13:10:31

Reiche als Krisenprofiteure: Vermögen wachsen auch in Corona-Krise. "Im Moment hat die Geldpolitik die Vermögen gegen Corona quasi immunisiert", erklärt Ludovic Subran, Chefvolkswirt der Allianz . Zentralbanken rund um den Globus fluten die Märkte mit billigem Geld, Staaten legten milliardenschwere Hilfspakete auf. All das schirme private Geldvermögen "vor den Folgen einer Welt in Unordnung ab" - so das Fazit der Ökonomen des Versicherungskonzerns.

zufolge erwarben die Deutschen allein im ersten Quartal 2020 für 14 Milliarden Euro Aktien. Mit 15 Prozent des gesamten Sparvolumens war der Aktienanteil damit vergleichsweise hoch. Den Kurssturz im März - der deutsche Leitindex Dax rauschte von knapp 13 800 auf rund 8700 Punkte in den Keller - nutzten nach Erkenntnissen der Postbank viele Anleger zum Einstieg an der Börse oder zum Aufstocken ihrer Aktienbestände. Es sieht also ganz danach aus, als würde ausgerechnet das Krisenjahr 2020 die Aktionärszahlen in Deutschland nach oben treiben - nachdem sie im vergangenen Jahr mit knapp 9,7 Millionen wieder unter die Zehn-Millionen-Marke gesunken waren.

Allerdings trauen sich - wenig überraschend - vor allem Haushalte mit höherem Einkommen an die Börse. Der Allianz zufolge gibt es auch in Europas größter Volkswirtschaft noch immer etwa 30 Prozent Haushalte ohne nennenswertes Geldvermögen. Deutschland sei "weiterhin eines der Länder, wo die Vermögen relativ ungleich verteilt sind", sagt Allianz-Experte Holzhausen.

Mit einem Brutto-Geldvermögen von 79 779 Euro pro Kopf rangieren die Deutschen in der Rangliste der 20 reichsten Länder weltweit auf Platz 19, netto - also abzüglich Schulden - waren es knapp 57 100 Euro und damit unverändert Platz 18. Die Brutto-Rangliste führen 2019 wie ein Jahr zuvor die Schweizer an mit 294 535 Euro pro Kopf vor den US-Amerikanern (254 328 Euro) und den Dänen (171 248 Euro). Abzüglich Schulden lagen die Amerikaner mit 209 524 Euro vorn.

Immerhin: Nach Einschätzung der Allianz dürfte auch in Deutschland das Brutto-Geldvermögen der Haushalte im laufenden Jahr zulegen: um 2,7 Prozent auf 6840 Milliarden Euro. Das liegt unter anderem daran, dass viele Menschen hierzulande sparen wie die Weltmeister. Die DZ Bank erwartet, dass die Sparquote in Deutschland 2020 den Rekordwert von rund 16 Prozent erreichen wird. Von 100 Euro verfügbarem Einkommen würden private Haushalte damit etwa 16 Euro auf die hohe Kante legen. Viele Menschen sparen aus Sorge vor Arbeitslosigkeit mehr, etliche Urlaubsreisen fielen aus, größere Anschaffungen werden aufgeschoben - auch hierbei also ist Corona der Treiber.

@ dpa.de

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