Möbel, Finanzierung

FRANKFURT / SCHANGHAI - Zweinhalb Jahre nach dem Start nimmt die deutsch-chinesische Börsenkooperation Fahrt auf.

11.04.2018 - 12:45:24

Chinesischer Haushaltsgeräte-Riese Haier strebt an Frankfurter Börse. Der Haushaltsgeräte-Hersteller Qingdao Haier ist der erste Konzern aus China, dessen Aktien auf der Gemeinschaftsplattform Ceinex gelistet werden sollen, wie das Unternehmen am Mittwoch in Shanghai mitteilte. Das ermöglicht es deutschen Anlegern, die Aktien direkt an der Frankfurter Börse zu kaufen.

Ceinex wurde Ende 2015 von der Deutschen Börse, der Börse Shanghai sowie der China Financial Futures Exchange gegründet. Damit soll es chinesischen Unternehmen ermöglicht werden, auch abseits des streng reglementierten heimischen Marktes Geld einzusammeln. Bislang hatten chinesische Unternehmen Ceinex genutzt, um Anleihen oder Indexfonds in Deutschland zu vertreiben. Mit Haier soll es nun die ersten Aktiennotierung geben.

Wenn die Hauptversammlung von Haier Ende April zustimmt, werden bis zu 400 Millionen so genannte D-Aktien ausgegeben. Auf Basis des aktuellen Kurses in China könnte der Börsengang in Deutschland damit auf ein Volumen von mehr als einer Milliarde Euro kommen. Aktuell ist Qingdao Haier an der chinesischen Börse umgerechnet insgesamt rund 14 Milliarden Euro schwer.

Mit einer Zweitnotierung im Ausland werden chinesische Unternehmen attraktiver für internationale Investoren, die lange Zeit keinen Zugang zu den in Shanghai und Shenzen notierten A-Aktien von Unternehmen hatten. Ähnlich zu dem in Frankfurt möglichen Handel mit D-Aktien können in New York etwa N-Aktien chinesischer Konzerne gehandelt werden.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Küchenbauer Alno laut Gutachten schon 2013 zahlungsunfähig. Nach fast zehnmonatiger Untersuchung liege nun die in seinem Auftrag entstandene Analyse der Frankfurter Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Andersch vor, teilte Insolvenzverwalter Martin Hörmann am Dienstag mit. Auf dieser Grundlage werde er nun Schadenersatzansprüche gegen ehemalige Vorstände und Geschäftsführer sowie Ansprüche auf Rückzahlungen gegenüber Kunden und Lieferanten geltend machen. PFULLENDORF - Der Küchenbauer Alno ist einem Wirtschaftsprüfer-Gutachten zufolge schon 2013 zahlungsunfähig gewesen - und nicht erst vergangenen Sommer. (Boerse, 24.04.2018 - 14:44) weiterlesen...

Gutachten: Küchenbauer Alno schon 2013 zahlungsunfähig. Die von Insolvenzverwalter Martin Hörmann in Auftrag gegebene Analyse, die zu diesem Ergebnis kommt, liege nun vor, hieß es am Dienstag in einer Pflichtmitteilung der insolventen Alno AG. Hörmann werde auf dieser Grundlage nun Schadenersatz- und Rückzahlungsansprüche geltend machen. PFULLENDORF - Der Küchenbauer Alno ist einem Gutachten von Wirtschaftsprüfern zufolge schon im Jahr 2013 zahlungsunfähig gewesen. (Boerse, 24.04.2018 - 12:28) weiterlesen...

ALNO Aktiengesellschaft i.I.: Gutachten zur Ermittlung der Insolvenzreife liegt vor. ALNO Aktiengesellschaft i.I.: Gutachten zur Ermittlung der Insolvenzreife liegt vor ALNO Aktiengesellschaft i.I.: Gutachten zur Ermittlung der Insolvenzreife liegt vor (Boerse, 24.04.2018 - 11:56) weiterlesen...

Krisenkonzern Steinhoff verspricht Klarheit über Bilanzen bis Jahresende. Die Unternehmensberatung PwC, die mit der Untersuchung beauftragt wurde, werde ihre Überprüfung voraussichtlich bis Ende 2018 abgeschlossen haben, teilte Steinhoff am Freitag bei seiner Hauptversammlung in Amsterdam mit. Dann soll auch die bislang noch ausstehende und testierte Bilanz für das Ende September abgelaufene Geschäftsjahr 2017 vorgelegt werden. AMSTERDAM ( dpa-AFX) - Der krisengeschüttelte Möbelhändler Steinhoff hofft zumindest auf eine interne Aufarbeitung des Bilanzskandals bis zum Jahresende. (Boerse, 20.04.2018 - 14:19) weiterlesen...

Villeroy & Boch erwartet weiteres Wachstum der Weltwirtschaft. Daher gehe das Unternehmen im laufenden Geschäftsjahr unverändert von einem Umsatzplus von drei bis fünf Prozent aus, teilte der Konzern am Freitag in Mettlach mit. Beim operativen Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) werde ein Wachstum von fünf bis zehn Prozent erwartet. METTLACH - Trotz einer möglichen Verschärfung des Handelskonflikts mit den USA rechnet der Keramikhersteller Villeroy & Boch weiter mit einer robust wachsenden Weltwirtschaft. (Boerse, 20.04.2018 - 09:08) weiterlesen...

Villeroy & Boch AG: Villeroy & Boch erzielt Umsatz- und Ergebnisanstieg. Villeroy & Boch AG: Villeroy & Boch erzielt Umsatz- und Ergebnisanstieg Villeroy & Boch AG: Villeroy & Boch erzielt Umsatz- und Ergebnisanstieg (Boerse, 20.04.2018 - 08:01) weiterlesen...