Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Transport, Verkehr

FRANKFURT / NEU-ISENBURG - Sechs von zehn Menschen in Deutschland würden einer Umfrage zufolge grundsätzlich häufiger mit Karte oder Smartphone bezahlen - allerdings gibt es eine Reihe von Hemmnissen.

04.04.2021 - 14:37:33

Umfrage: Potenzial zum bargeldlosen Bezahlen noch nicht ausgeschöpft. Beim Bäcker oder Metzger, im Taxi oder im Nahverkehr, aber auch in mancher Gaststätte sind Verbraucher nach eigener Erfahrung noch auf Bargeld angewiesen. 26 Prozent der mehr als 2000 vom Meinungsforschungsinstitut YouGov befragten Erwachsenen gaben an, sie würden Karte und Smartphone häufiger zum Bezahlen nutzen, "wenn es mehr Möglichkeiten gäbe". 14 Prozent würde diesen Weg stärker nutzen, wenn sie gleichzeitig an der Kasse Bargeld abheben könnten.

"Unter Pandemiebedingungen wird aus Gründen der Hygiene beziehungsweise des Gesundheitsschutzes das Vermeiden von Barzahlungen empfohlen. Hier bietet die Schaffung einer möglichst flächendeckenden Infrastruktur mit kontaktlosfähigen Kartenterminals ein erhebliches Potenzial", kommentierte Jürgen Wache vom Genossenschaftsverband die Ergebnisse der Erhebung, die im Auftrag der Volks- und Raiffeisenbanken im Verband durchgeführt wurde.

Der Verband mit Sitz in Neu-Isenburg vertritt Institute in allen Bundesländern mit Ausnahme von Bayern und Baden-Württemberg. Wache ist Sprecher des Vorstands der Hannoverschen Volksbank und leitet im Genossenschaftsverband den Arbeitsausschuss Markt und Produkte.

Beim kontaktlosen Verfahren muss die Bezahlkarte nicht in ein Gerät eingeschoben werden. Die Daten werden verschlüsselt mit dem Terminal an der Kasse ausgetauscht, wenn die Karte vor das Lesegerät gehalten wird. Bei geringen Beträgen ist nicht einmal die Eingabe der Geheimnummer (PIN) nötig. Die Deutsche Kreditwirtschaft hatte während der Pandemie das Limit für die Kartenzahlung ohne PIN-Eingabe im Handel von 25 auf 50 Euro pro Nutzung verdoppelt.

Die Pandemie hat in der gesamten Branche den Trend zur Digitalisierung beschleunigt, viele Institute dünnen ihr Filialnetz weiter aus. In der Umfrage gab ein Fünftel (22 Prozent) der Befragten an, seit Beginn der Pandemie im März 2020 seltener in einer Bankfiliale gewesen zu sein, um Bankgeschäfte mit einem persönlichen Ansprechpartner zu erledigen. Gut ein Drittel (36 Prozent) der Befragten waren mindestens genauso häufig in der Filiale wie in Vor-Corona-Zeiten.

Insgesamt zeigen die Umfrageteilnehmer überwiegend Offenheit für elektronische Zugangswege zur Bank: 55 Prozent können sich vorstellen, einfache Serviceleistungen wie Freistellungs- oder Daueraufträge telefonisch zu erledigen, 29 Prozent sehen das anders. 49 Prozent würden sich zum Beispiel per Video-Chat zu Altersvorsorge oder Finanzierungen beraten lassen, ein Drittel ist da zurückhaltend.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

AKTIE IM FOKUS: Fraport schwankend - Quartalsgewinn nur dank Corona-Geldern. Die Aktien sackten im Xetra-Handel um bis zu vier Prozent ab. Am späten Vormittag gab es dann Ausschläge mit einem kurzen Ausflug ins Plus, der schnell zu Ende ging. Zuletzt ging es dann um mehr als ein Prozent auf 56,56 Euro nach oben. FRANKFURT - Angesichts eines durch Einmaleffekte begünstigten Quartalsgewinns hat es am Dienstag ein weile gedauert, bis Fraport die Anleger von seinen jüngsten Geschäftszahlen überzeugen konnte. (Boerse, 03.08.2021 - 13:00) weiterlesen...

Post will auch Elektroflugzeuge einsetzen. Der Logistikriese hat für seine Express-Sparte beim Hersteller Eviation zwölf Maschinen des Typs "Alice" bestellt. Eviation erwarte, die Flugzeuge im Jahr 2024 ausliefern zu können, teilte die Post am Dienstag mit. Ein erster Flug des Maschinentyps sei noch in diesem Jahr in den USA geplant. BONN - Zur Vermeidung von Treibhausgasen will die Deutsche Post DHL künftig auch elektrische Frachtflugzeuge einsetzen. (Boerse, 03.08.2021 - 12:47) weiterlesen...

Reederverband besorgt wegen Bränden in falsch deklarierter Ladung. "Wir drängen darauf, dass auch diese Sicherheitslücke geschlossen wird. Crew, Schiff und sonstige Ladung dürfen dadurch nicht gefährdet werden", sagte das geschäftsführende VDR-Präsidiumsmitglied Ralf Nagel am Dienstag in Hamburg. Er bezog sich auf einen neuen Bericht des Allianz-Schiffsversicherers AGCS zur Sicherheit auf Seeschiffen. HAMBURG - Der Verband Deutscher Reeder (VDR) sieht ein wachsendes Sicherheitsrisiko für die Schifffahrt durch Brände in falsch deklarierter Ladung. (Boerse, 03.08.2021 - 12:00) weiterlesen...

Staatsgelder bringen Fraport zurück in Gewinnzone - Aktie sackt ab. Bei gleichzeitig wieder anziehenden Passagierzahlen konnte der Konzern seinen operativen Aufwand am Standort Frankfurt im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 18 Prozent senken. Für das Gesamtjahr hält Vorstandschef Stefan Schulte nun ein Konzernergebnis knapp über der Null-Linie für möglich - ist sich aber noch nicht sicher. FRANKFURT - Staatliche Hilfen aus Deutschland und Griechenland haben den Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport in die Gewinnzone zurückgeholt. (Boerse, 03.08.2021 - 10:41) weiterlesen...

KORREKTUR: Sonderzahlung beschert Fraport in der Corona-Krise Quartalsgewinn. (Berichtigt wird im zweiten Absatz, dass sich die Sonderzahlung erst ab den Gewinnkennzahlen auswirkte.) KORREKTUR: Sonderzahlung beschert Fraport in der Corona-Krise Quartalsgewinn (Boerse, 03.08.2021 - 08:18) weiterlesen...

Sonderzahlung beschert Fraport in der Corona-Krise Quartalsgewinn. Vorstandschef Stefan Schulte hält deshalb jetzt auch im Gesamtjahr einen kleinen Gewinn für möglich. Die Aussichten für das Passagiergeschäft an Deutschlands größtem Airport haben sich nach seiner Einschätzung aber nicht verbessert: Er rechnet für das laufende Jahr weiterhin mit unter 20 Millionen bis maximal 25 Millionen Fluggästen. FRANKFURT - Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport gelistete Unternehmen am Dienstag in Frankfurt mitteilte. (Boerse, 03.08.2021 - 07:36) weiterlesen...