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Transport, Verkehr

FRANKFURT - In den lange Zeit festgefahrenen Tarifkonflikt um die Fahrer privater Busunternehmen in Hessen ist Bewegung gekommen: Die Gewerkschaft Verdi und die Arbeitgeberseite haben sich am Dienstag auf eine Schlichtung geeinigt, wie beide Seiten mitteilten.

26.11.2019 - 17:17:25

ROUNDUP/Trotz Einigung auf Schlichtung: Busfahrer streiken vorerst weiter. Pendler, die von dem bereits seit einer Woche andauernden Streik betroffen sind, profitieren von der Einigung aber vorerst noch nicht. Verdi will den Ausstand noch bis einschließlich Sonntag weiterführen. Das habe rechtliche und logistische Gründe, erklärte Verhandlungsführer Jochen Koppel auf Nachfrage.

Am Montag (2.12.) soll die Schlichtung beginnen. Als Mediator nannten der Landesverband Hessischer Omnibusunternehmer (LHO) und Verdi den Mobilitätsbeauftragten des Hessischen Verkehrsministeriums, Volker Sparmann. Sparmann hatte bereits vor zwei Jahren im Tarifstreit zwischen Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite vermittelt.

Seit vergangenem Dienstag hatten täglich bis zu 3300 Busfahrer die Arbeit niedergelegt und so in zahlreichen hessischen Städten - darunter Frankfurt, Darmstadt und Kassel - den Busverkehr teilweise lahmgelegt.

Verdi fordert für rund 4400 Busfahrer unter anderem eine Erhöhung des Grundgehalts von jetzt 13,50 Euro auf 16,60 Euro pro Stunde. Der Landesverband Hessischer Omnibusunternehmer hatte sein erstes Angebot einmal aufgestockt, was Verdi aber nicht genügte. Nach mehreren Streik-Tagen hatte die Arbeitgeberseite dann am Sonntag eine Schlichtung vorgeschlagen.

@ dpa.de

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