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FRANKFURT - Für Menschen ohne festen Wohnsitz ist laut einer Untersuchung der Stiftung Warentest ein Bankkonto oft besonders teuer.

11.11.2019 - 12:41:24

Basiskonten laut Studie oft vergleichsweise teuer. Unter anderem Geflüchtete oder Wohnungslose "haben nur Anspruch auf ein Basiskonto und zahlen dafür besonders viel", heißt es in einem am Montag veröffentlichten Vergleich der Zeitschrift "Finanztest". Bei einigen der 124 untersuchten Kreditinstitute kostet die Führung eines Basiskontos demnach zurzeit mehr als 200 Euro im Jahr. Aufgrund gestiegener Grundpreise und höherer Gebühren für Überweisungen in Papierform sei das teilweise mehr als noch vor zwei Jahren.

Nur zwei der untersuchten Banken boten ein Basiskonto zum Stichtag am 1. Oktober kostenfrei an. Laut den Testern begründen die Geldhäuser die Preise oft mit einem Mehraufwand für Beratung und Eröffnung von Basiskonten.

Seit Mitte 2016 hat in Deutschland jeder Bürger einen Rechtsanspruch auf ein Girokonto. Alle Geldhäuser sollen Menschen ohne festen Wohnsitz auf Wunsch ein Basiskonto auf "Guthabenbasis" einrichten. Der Kontoinhaber erhält eine Bankkarte und darf Geld überweisen. Überzogen werden kann ein solches Konto nicht. Die Gebühren sollen "angemessen" sein und können auch einen Gewinn der Institute beinhalten.

@ dpa.de

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