Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

RWE AG(NEU), DE0007037129

FRANKFURT - Ex-Verdi-Chef Frank Bsirske will sich wegen seiner Kandidatur für ein Bundestagsmandat aus dem Aufsichtsrat der Deutschen Bank zurückziehen.

13.09.2021 - 14:07:25

Bsirske: Verlasse Aufsichtsräte von Deutscher Bank und RWE. "Die nächste Aufsichtsratssitzung der Deutschen Bank wird meine letzte sein", kündigte der 69-Jährige im Gespräch mit der "Wirtschaftswoche" an.

Dem Vernehmen nach findet die nächste reguläre Sitzung des Kontrollgremiums des größten deutschen Geldhauses noch vor der Bundestagswahl am 26. September statt. Ein Sprecher des Frankfurter Dax-Konzerns wollte sich am Montag auf Anfrage nicht dazu äußern.

Bsirske tritt in Wolfsburg für den Bundestag an und steht auf der Landesliste der Grünen in Niedersachsen auf dem als aussichtsreich geltenden Platz 6. Mit dem Antritt des Mandats im nächsten Parlament werde er aus dem Aufsichtsrat der Deutschen Bank ausscheiden, sagte Bsirske der "Wirtschaftswoche".

Der langjährige Chef der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi gehört seit Mai 2013 dem Deutsche-Bank-Aufsichtsrat an. Regulär wäre seine Amtszeit bis zur Hauptversammlung 2023 gelaufen. Bsirske ist in dem Kontrollgremium Mitglied von Präsidial- und Nominierungsausschuss. Letzterer muss einen Nachfolger für den im nächsten Jahr ausscheidenden Aufsichtsratschef Paul Achleitner suchen.

Auch aus dem Aufsichtsrat des Energiekonzerns RWE , dessen stellvertretender Vorsitzender Bsirske zuletzt war, wird sich Bsirske nach eigenem Bekunden verabschieden, wie sein Wahlkampfteam bestätigte: Seine Amtszeit in dem Gremium wäre regulär bereits vor einigen Wochen ausgelaufen, schreibt die "Wirtschaftswoche". Coronabedingt sei die Wahl der Vertreter der Arbeitnehmerseite jedoch zwei Mal verschoben worden. In den kommenden Tagen soll diese Wahl nachgeholt werden. "Damit endet meine Mitgliedschaft im Aufsichtsrat der Gesellschaft", sagte Bsirske.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

AKTIE IM FOKUS: RWE und Eon legen kräftig zu - Womöglich früherer Kohleausstieg. Auslöser der Kursrally ist, dass sich SPD, Gründe und FDP für einen rascher als bisher geplanten Ausstieg aus der Kohleverstromung ausgesprochen haben. FRANKFURT - Die Aktien von RWE profitierten ebenfalls mit einem Kursplus von 2,3 Prozent und stiegen auf 10,632 Euro. (Boerse, 15.10.2021 - 14:58) weiterlesen...

Sozialverband: Arme brauchen Ausgleich für teure Energie. Wenn der Anstieg der Energie- und Benzinpreise ungebremst weitergehe, drohe eine "dramatische soziale Schieflage", sagte der Vorstand des Bundesverbands der Verbraucherzentralen, Klaus Müller, dem "Tagesspiegel" (Montag). Die Präsidentin des Sozialverbands VdK, Verena Bentele, sprach sich dafür aus, das Wohngeld für Menschen mit geringen Einkommen jährlich an die steigenden Energiekosten anzupassen. Angesichts der immensen Preissteigerungen für Energie müsse der Staat einen sozialen Ausgleich für Einkommensschwache schaffen. BERLIN - Die hohen Preise für Strom, Gas und Benzin bereiten Verbraucherschützern und Sozialverbänden Sorge. (Wirtschaft, 10.10.2021 - 14:10) weiterlesen...

RWE-Chef Krebber erwartet höhere Strom- und Gaspreise. Wie stark der Anstieg ausfallen werde, lasse sich heute noch nicht sagen, sagte Krebber der "Rheinischen Post" (Samstag). "Die derzeitige Explosion der Börsenpreise hat keiner erwartet", fügte er hinzu. DÜSSELDORF - Der Vorstandschef des Energiekonzerns RWE , Markus Krebber, rechnet für die Endverbraucher damit, "dass Strom und Gas in den nächsten Jahren teurer werden". (Boerse, 10.10.2021 - 08:39) weiterlesen...