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FRANKFURT / DUISBURG - Vertreter der deutschen Wirtschaft haben den Kompromiss im jahrelangen Streit um US-Sonderzölle auf Stahl- und Aluminium aus der EU begrüßt.

01.11.2021 - 15:55:29

Wirtschaft fordert weitere Schritte nach Deal zu US-Stahlzöllen. Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) sprach am Montag von einem positiven Signal für die transatlantischen Beziehungen. Jetzt müssten aber weitere Schritte folgen, forderte der BDI ebenso wie der Maschinenbauverband VDMA. Der größte deutsche Stahlerzeuger Thyssenkrupp Steel erklärte, es handele sich um einen sehr begrüßenswerten Schritt in die richtige Richtung. An der Börse kam die Einigung zwischen der EU und den USA gut an.

und auch Thyssenkrupp bis zum Nachmittag zwischen 2,3 und 3,3 Prozent zu. "Zölle kamen und kommen an den Börsen nie gut an. Von daher hebt hier jede Abschaffung die Stimmung", schrieb Marktexperte Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners.

Die USA und die EU hatten sich am Wochenende auf die vorläufige Beilegung ihres Streits geeinigt. Die Grundsatzeinigung sieht vor, dass aus den EU-Staaten künftig bestimmte Mengen an Stahl und Aluminium zollfrei in die USA importiert werden dürfen. Die EU hebt dafür Sonderzölle auf US-Produkte wie Bourbon-Whiskey und Jeans auf. Sie waren als Vergeltungsmaßnahme für die 2018 vom ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump eingeführten Stahl- und Aluminiumzölle erlassen worden.

@ dpa.de