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FRANKFURT - Die seit Januar amtierende Doppelspitze der DZ Bank sieht das genossenschaftliche Spitzeninstitut auf bestem Weg zu einem Milliardengewinn im laufenden Jahr.

06.11.2019 - 12:05:25

DZ Bank auf Kurs zu Milliardengewinn. "Die DZ-Bank-Gruppe wird ein sehr, sehr gutes Jahr 2019 haben", sagte Co-Chef Cornelius Riese am Dienstagabend in Frankfurt.

Dies sei allerdings auch von drei "sicher nicht nachhaltigen" Sondereffekten getrieben, die sich auf einen mittleren dreistelligen Millionenbetrag summierten, erklärte Riese. So profitierte die Gruppe vom Verkauf von Auslandsgesellschaften der Bausparkasse Schwäbisch Hall und der Fondsgesellschaft Union Investment. Außerdem entwickelte sich das Staatsanleihen-Portfolio der DZ HYP besser als erwartet und bei der R+V Versicherung gab es positive Bewertungseffekte.

Mit Blick auf die DZ Bank AG betonte Co-Chef Uwe Fröhlich: "Operativ läuft es ausgesprochen gut." Das Kreditgeschäft mit Firmenkunden etwa habe um zehn Prozent zugelegt. Das Zinstief werde jedoch zur Dauerbelastung. "Natürlich werden auch wir Federn lassen. Das Geschäftsmodell Volksbank ist auch nicht immun gegen Niedrigzinsen."

Im Gesamtjahr 2018 hatten die Turbulenzen an den Kapitalmärkten Spuren in der Bilanz der DZ-Bank-Gruppe hinterlassen. Das Vorsteuerergebnis verringerte sich binnen Jahresfrist von 1,81 Milliarden auf 1,37 Milliarden Euro. Nach Steuern verdiente die Gruppe 918 Millionen nach knapp 1,1 Milliarden Euro ein Jahr zuvor.

Für das anhaltend schwierige Umfeld sieht sich die DZ Bank gut gerüstet. Die harte Kernkapitalquote erreiche in diesem Jahr bei etwa 14,5 Prozent ein Allzeithoch. Kernkapital gilt als Puffer für Krisen.

Das Zerlegen des Transportfinanzierers DVB, den die Schiffskrise in Schieflage gebracht hatte, kommt voran. Riese äußerte Zuversicht, dass der Verkauf des Bestandes an Flugzeugfinanzierungen an die japanische MUFG vor Weihnachten besiegelt wird. Das verbleibende Schiffsportfolio soll in den nächsten Jahren abgewickelt werden.

@ dpa.de

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