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FRANKFURT - Die Nebeneffekte der Nullzinspolitik im Euroraum nehmen nach Einschätzung der Europäischen Zentralbank (EZB) zu.

18.11.2019 - 12:26:39

EZB-Vize de Guindos: Nebeneffekte der Geldpolitik nehmen zu. "Wir sind uns voll und ganz bewusst, dass unsere Geldpolitik einige Nebeneffekte verursacht hat und dass die Nebeneffekte auf dem Vormarsch sind", sagte EZB-Vizepräsident Luis de Guindos am Montag bei einer Konferenz in Frankfurt.

Die seit 1. November amtierende EZB-Präsidentin Christine Lagarde hatte bereits vor ihrem Amtsantritt deutlich gemacht, dass sie eine sehr lockere Geldpolitik für absehbare Zeit für nötig hält. Lagarde hatte aber auch gesagt: "Wir müssen die negativen Folgen und Nebeneffekte im Blick behalten." Die Sorgen der Menschen müssten beachtet werden. Außerdem wolle sie die Entscheidungen der Notenbank künftig besser erklären.

Banken und Sparern macht das Zinstief zu schaffen. Für Sparer sind Zinsen auf Sparbuch und Tagesgeldkonten quasi abgeschafft, wer viel Geld bei der Bank bunkert, dem drohen sogar Negativzinsen. Den Finanzinstituten brechen im Zinstief die Erträge weg, zudem sind die Negativzinsen eine Milliardenbelastung für die Branche. Kritiker meinen zudem, das viele billige Geld bremse notwendige politische Reformen in den Euroländern.

Lagardes Vorgänger Mario Draghi hatte im Kampf gegen Mini-Inflation und Konjunkturschwäche im Währungsraum alle Register gezogen: Der Leitzins liegt seit Jahren auf dem Rekordtief von null Prozent, Banken müssen inzwischen 0,5 Prozent Negativzinsen zahlen, wenn sie Geld bei der EZB parken, zudem steckt die EZB seit diesem November frische Milliarden in den Kauf von Staatsanleihen. De Guindos sieht dabei noch ausreichend Spielraum für den Kauf von Wertpapieren.

@ dpa.de

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