Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

LUFTHANSA AG, DE0008232125

FRANKFURT - Die Lufthansa hat offenbar einen Alternativplan in der Schublade für den Fall, dass das staatliche Rettungspaket bei der Hauptversammlung an diesem Donnerstag durchfällt.

24.06.2020 - 14:40:24

Kreise: Lufthansa hat zweiten Rettungsplan in der Schublade. Auf diese Weise könnte die Bundesregierung auch ohne Zustimmung der übrigen Anteilseigner zu der vorgesehenen Aktienbeteiligung von 20 Prozent kommen, erfuhr die Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX am Mittwoch aus Unternehmenskreisen. Der Lufthansa würde dadurch ähnlich viel Geld zufließen wie im bisherigen Plan vorgesehen. Notwendig wären aber zwei Schritte. Ein Lufthansa-Sprecher lehnte eine Stellungnahme zu dem Thema ab.

Hintergrund ist, dass Lufthansa-Großaktionär Heinz Hermann Thiele das vorgesehene Hilfspaket im Umfang von neun Milliarden Euro kritisiert hat. Wegen der geringen Präsenz auf der außerordentlichen Online-Hauptversammlung ist eine Zweidrittelmehrheit notwendig, und Thiele kann den Beschluss mit seinem Anteil von 15,5 Prozent im Alleingang verhindern.

Sollte es dazu kommen, könnte die Lufthansa dem Bund allerdings immer noch einen Anteil von etwa zehn Prozent aus bereits genehmigtem Kapital zu dem im Hilfspaket vorgesehenen Bezugspreis von 2,56 Euro je Aktie verschaffen. Weitere zehn Prozent würde der Staat im Zuge von einer oder zwei regulären Kapitalerhöhungen erwerben, an der sich auch die anderen Aktionäre beteiligen könnten. Dann müsste die Regierung für die Anteile zwar wegen des absehbar höheren Bezugspreises mehr bezahlen als bisher vorgesehen. Im Gegenzug könnte die im Hilfspaket zusätzlich vorgesehene stille Beteiligung des Staats aber entsprechend geringer ausfallen.

Offen blieb, ob sich der Bund auf diese Alternative einlassen würde, zumal er in diesem Fall möglicherweise auf einen Teil der erwarteten Rendite aus der Rettung von vornherein verzichten würde.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

GESAMT-ROUNDUP/Weitere Hilfsmilliarden: Staat will Corona-Pleitewelle verhindern. Bei Schaustellern, Clubs oder Messe-Veranstaltern steht das Geschäft weitgehend still, Betriebskosten wie Mieten oder Pachten aber müssen weiter gezahlt werden. Um eine Pleitewelle zu verhindern und Jobs zu sichern, ist am Mittwoch ein weiteres Milliardenprogramm des Bundes gestartet. Zugleich gab die EU-Kommission grünes Licht für einen Fonds, mit dem der Staat sich notfalls auch an Firmen beteiligen kann - wie bei der Lufthansa . Weitere Unternehmen könnten folgen. BERLIN/BRÜSSEL - Für viele Firmen mit Tausenden von Beschäftigten ist die Corona-Krise noch längst nicht vorbei - ganz im Gegenteil: Trotz der Corona-Lockerungen kommt das Geschäft nicht in Gang, das Eigenkapital schmilzt. (Boerse, 08.07.2020 - 16:11) weiterlesen...

Deutscher Rettungsschirm für Unternehmen kann an den Start gehen (Wirtschaft, 08.07.2020 - 12:02) weiterlesen...

Lufthansa treibt Umbau voran - Wegfall von 1000 Verwaltungsstellen. In der Verwaltung der Lufthansa AG sollen 1000 von insgesamt etwa 5000 Stellen entfallen, wie die Fluggesellschaft am Dienstag in Frankfurt mitteilte. Die Anzahl der Jobs für Führungskräfte soll konzernweit um 20 Prozent beziehungsweise 200 Stellen verringert werden. Auch die Topetage bleibt von dem vom Vorstand beschlossenen zweiten Paket des Umbauprogramms nicht verschont. FRANKFURT - Die Lufthansa treibt ihren radikalen Sparkurs in der Corona-Krise voran. (Boerse, 08.07.2020 - 10:47) weiterlesen...

Lufthansa streicht Stellen in Verwaltung und Führungsetagen. In der Verwaltung der Lufthansa AG sollen 1000 Stellen gestrichen werden, wie die Fluggesellschaft am Dienstag in Frankfurt mitteilte. Die Anzahl der Führungskräftestellen soll konzernweit um 20 Prozent reduziert werden. Nach der Verkleinerung des Vorstands der Deutschen Lufthansa AG sollen auch die Vorstands- und Geschäftsführungsgremien der Töchter schrumpfen. Im ersten Schritt wurde die Anzahl der Gremienmitglieder bei Lufthansa Cargo AG, LSG Group und Lufthansa Aviation Training um jeweils eine Position verringert. FRANKFURT - Die von der Corona-Krise hart getroffene Lufthansa setzt weiter den Rotstift an. (Boerse, 08.07.2020 - 10:47) weiterlesen...

Corona-Hilfen für Lufthansa-Tochter Austrian Airlines genehmigt. Die EU-Kommission genehmigte am Montag das nachrangige Darlehen, das in einen Zuschuss umgewandelt werden kann. Es soll die Fluggesellschaft für Einbußen entschädigen, die direkt auf Reisebeschränkungen in der Corona-Pandemie von Anfang März bis Mitte Juni zurückgehen. BRÜSSEL/WIEN - Österreich darf der Lufthansa -Tochter Austrian Airlines mit einer Finanzspritze von 150 Millionen Euro helfen. (Wirtschaft, 06.07.2020 - 17:45) weiterlesen...

Bundesrepublik jetzt größter Anteilseigner bei Lufthansa. Über den in der Corona-Krise neu eingerichteten Wirtschaftsstabilisierungsfonds hält der Staat 20,05 Prozent der Anteile an dem MDax -Konzern, wie das Unternehmen am Montag in einer Börsen-Pflichtmitteilung berichtete. FRANKFURT - Die Bundesrepublik ist nun größter Anteilseigner an der Deutschen Lufthansa AG. (Wirtschaft, 06.07.2020 - 15:16) weiterlesen...