Bosch, Produktion

FRANKFURT - Die IG Metall macht Ernst mit ihrer Forderung nach kürzeren Arbeitszeiten.

26.10.2017 - 14:36:24

IG Metall zurrt Forderung inklusive Arbeitszeitverkürzung fest. Neben sechs Prozent mehr Geld verlangt die größte deutsche Gewerkschaft für die rund 3,9 Millionen Beschäftigten in der deutschen Metall- und Elektroindustrie das individuelle Recht, über maximal zwei Jahre die Wochenarbeitszeit auf 28 Stunden reduzieren zu können. Einen entsprechenden Beschluss hat der Bundesvorstand der IG Metall am Donnerstag in Frankfurt gefasst und gleichzeitig die bisherigen Tarifverträge gekündigt.

Für bestimmte Gruppen wie Schichtarbeiter, Eltern junger Kinder oder Pflegende verlangt die Gewerkschaft bei verkürzter Arbeitszeit Zuschüsse zwischen 750 und 2400 Euro im Jahr, um Lohnausfälle auszugleichen. Die Regelungen sollen auch im Tarifgebiet Ost gelten, wo bislang noch mit 38 Stunden drei Stunden länger gearbeitet werden muss als im Westen. Die Arbeitgeber sollen sich zudem in der aktuellen Runde verpflichten, künftig über die Angleichung der Tarifbedingungen zu sprechen.

Die Arbeitgeber haben die Vorschläge vor allem mit Blick auf den drohenden Fachkräftemangel strikt abgelehnt. Es sei nicht zu schaffen, die dann kurzfristig benötigten rund 200 000 Fachkräfte zu ersetzen, sagte Gesamtmetall-Hauptgeschäftsführer Oliver Zander der "Wirtschaftswoche". IG Metall-Chef Jörg Hofmann bezeichnete sein Modell flexibler Arbeitszeiten hingegen als Instrument gegen den Fachkräftemangel.

Die Verhandlungen für die wichtigsten deutschen Industriezweige beginnen am 15. November unter anderem in Baden-Württemberg, wo schon häufig Pilotabschlüsse verabredet worden sind. Warnstreiks sind nach dem Ende der Friedenspflicht ab dem 1. Januar möglich.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Nach Tests mit Affen: Volkswagen lässt Forschung von Experten prüfen. Dies betreffe alle Versuchs-, Studien- und Forschungsprojekte, an denen das Unternehmen mittelbar und unmittelbar beteiligt war oder ist, wie ein Sprecher am Freitag in Wolfsburg bekanntgab. Das Thema beschäftigte auch den Aufsichtsrat. WOLFSBURG - Nach den umstrittenen Abgastests mit Affen will der Volkswagen -Konzern seine Forschungen künftig von unabhängigen Experten prüfen lassen. (Boerse, 23.02.2018 - 19:07) weiterlesen...

Volkswagen legt vorläufige Zahlen vor - Aufsichtsrat tagt. Die vorläufigen Zahlen für das abgelaufene Jahr dürften nach Analysteneinschätzung glänzend ausfallen. Frank Schwope von der NordLB erwartet einen Umsatz von 231,4 Milliarden Euro, einen Gewinn vor Steuern und Zinsen (Ebit) von 14,7 Milliarden Euro und einen Überschuss von 11,7 Milliarden Euro. Zugleich tagt der Volkswagen-Aufsichtsrat und wird vom Vorstand unter anderem über die umstrittenen Abgastests mit Affen informiert. WOLFSBURG - Der Autokonzern Volkswagen gewährt am Freitag einen ersten Einblick in seine Bilanz für 2017 - ein Jahr, in dem VW mehr Autos verkauft hat als je zuvor. (Boerse, 23.02.2018 - 05:47) weiterlesen...

EU-Wettbewerbskommissarin: Autobranche nicht krimineller als andere. Der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Donnerstag) sagte die Dänin, "wenn es nur sehr wenige Anbieter in einem Sektor gibt, besteht die Verlockung, sich den Markt aufzuteilen". Man handele nach dem Motto "Du nimmst den Osten, ich den Westen". Aber die "Häufung liegt nicht spezifisch an den Branchen Technologie und Automobil, sondern an der Struktur und der Art ihrer Produkte". OSNABRÜCK - Trotz neuer Fälle illegaler Absprachen in der Automobilindustrie hält EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager die Branche nicht per se für krimineller als andere. (Boerse, 22.02.2018 - 06:03) weiterlesen...

EU-Kommission verhängt Millionenstrafe gegen Bosch und Continental. Bosch hat sich nach Feststellung der Brüsseler Wettbewerbshüter mit zwei japanischen Konkurrenten auf dem Markt für Zündkerzen abgesprochen sowie mit Continental und dem Zulieferer ZF TRW bei Bremssystemen. Dies teilte Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager am Mittwoch mit. BRÜSSEL - Wegen der Bildung illegaler Kartelle hat die EU-Kommission Millionenstrafen gegen die deutschen Autozulieferer Bosch und Continental verhängt. (Boerse, 21.02.2018 - 16:17) weiterlesen...

Bosch kauft Start-up mit Mitfahr-Plattform für Firmen und Behörden. Der Elektrokonzern und Autozulieferer übernimmt dafür das amerikanische Start-up SPLT. Es betreibt eine Plattform, auf der Unternehmen, Universitäten oder Stadtverwaltungen Fahrgemeinschaften für ihre Mitarbeiter organisieren lassen können. SPLT habe aktuell 140 000 Nutzer in den USA, Mexiko und Deutschland, sagte Bosch-Chef Volkmar Denner am Mittwoch in Berlin. Fahrgemeinschaften für den Arbeitsweg seien eine logische Lösung, weil viele Menschen gleichzeitig an einen Ort wollten. BERLIN - Bosch steigt mit einer Übernahme in die Vermittlung von Mitfahr-Angeboten ein. (Boerse, 21.02.2018 - 12:18) weiterlesen...

Bericht: VW plant Verhaltenskatalog nach umstrittenen Tierversuchen. Eingeführt werden solle ein Verhaltenskatalog für die Mitarbeiter, berichtete die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf Unternehmenskreise. Anhand dieser "VW-Gebote" solle künftig festgestellt werden, ob eine Entscheidung auch moralisch im Sinne der Firmenkultur sei. Volkswagen wollte sich auf dpa-Nachfrage zunächst nicht dazu äußern. WOLFSBURG - Nach den umstrittenen Abgastests mit Affen haben die Untersuchungen im Auftrag des Volkswagen -Vorstands laut Medienberichten erste Ergebnisse gebracht. (Boerse, 21.02.2018 - 09:01) weiterlesen...