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Transport, Verkehr

FRANKFURT - Die Fahrer privater Busunternehmen in Hessen wollen ihren Streik an diesem Mittwoch fortsetzen.

20.11.2019 - 05:47:24

Busfahrer-Streik in Hessen geht weiter. Die Gewerkschaft Verdi warte auf ein besseres Angebot, erklärte Verhandlungsführer Jochen Koppel in einer am Dienstag veröffentlichten Mitteilung. Mit dem Streikauftakt zeigte sich Verdi zufrieden: "Die Busse standen weitgehend still, die Stimmung unter den Fahrern ist entschlossen." Der Gewerkschaft zufolge hatten am Dienstag rund 3100 Busfahrer die Arbeit niedergelegt, in zahlreichen Städten waren Zehntausende Pendler betroffen - etwa in Frankfurt, Darmstadt und Kassel.

Der Tarifkonflikt scheint festgefahren, denn auch der Landesverband Hessischer Omnibusunternehmer (LHO) zeigte sich zuletzt unnachgiebig: "Unser Angebot von Donnerstag liegt ja auf dem Tisch", sagte Geschäftsführer Volker Tuchan am Dienstag. Sein Verband fordert die Arbeitnehmerseite auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren.

Verdi verlangt für die rund 4400 Fahrer privater Busunternehmen kräftige Lohnsteigerungen sowie mehr bezahlte Pausen und Urlaub. So soll das Grundgehalt nach dem Willen der Gewerkschaft von jetzt 13,50 Euro auf 16,60 Euro die Stunde steigen. Der LHO hatte zuletzt angeboten, den Ecklohn in den kommenden vier Jahren auf 15,60 Euro pro Stunde zu erhöhen. Die fünfte Verhandlungsrunde am vergangenen Donnerstag war ergebnislos geblieben.

@ dpa.de

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