Produktion, Absatz

FRANKFURT - Die DZ Bank rechnet nach der Fusion mit der Düsseldorfer WGZ 2017 noch nicht mit großen Sprüngen.

07.03.2017 - 12:40:25

DZ Bank plant vorsichtig - Neuordnung des Immobiliengeschäfts. Zwar sei der Jahresstart "vielversprechend verlaufen", sagte DZ-Bank-Chef Wolfgang Kirsch am Dienstag in Frankfurt.

Kirschs Prognose: "Wir rechnen vor diesem Hintergrund für 2017 mit einem Ergebnis vor Steuern am unteren Ende unserer nachhaltigen Ergebnisspanne von 1,5 bis 2 Milliarden Euro und erwarten, diesen Wert in den darauffolgenden Jahren wieder zu steigern."

Im vergangenen Jahr erzielte die genossenschaftliche DZ-Bank-Gruppe erneut einen Milliardengewinn. Mit rund 2,2 (Vorjahr: 2,45) Milliarden Euro Vorsteuergewinn wurde das anvisierte Ziel von zwei Milliarden Euro erreicht. Unter dem Strich stand ein Gewinn von 1,6 Milliarden Euro nach rund 1,8 Milliarden Euro im Jahr zuvor. Zu der Gruppe gehören unter anderen die Fondsgesellschaft Union Investment, die Bausparkasse Schwäbisch Hall und die R+V Versicherung, aber auch der unter der Schiffskrise leidende Transportfinanzierer DVB Bank.

Nach fast einem halben Dutzend erfolgloser Anläufe hatten sich die verbliebenen genossenschaftlichen Spitzeninstitute DZ (Frankfurt) und WGZ (Düsseldorf) zum 1. August 2016 zur Zentralbank für Deutschlands Volks- und Raiffeisenbanken zusammengeschlossen. Der Ergebnisbeitrag aus der Fusion betrug im vergangenen Jahr 256 Millionen Euro.

Von 2020 an erwarten die Partner durch die Fusion, die im vergangenen Jahr Kosten in Höhe von 247 Millionen Euro verursachte, ein jährliches Einspar- und Ertragspotenzial von 100 Millionen bis 175 Millionen Euro. Im Sommer hatten DZ und WGZ angekündigt, in dem Gemeinschaftsunternehmen etwa 700 von etwa 5600 Vollzeitstellen zu streichen, etwa 230 Stellen sind bereits abgebaut.

Um die Gruppe noch effizienter zu machen, wird das Immobiliengeschäft für Gewerbe- und Privatkunden neu geordnet. Zum Stichtag 31. Dezember 2017 sollen von den bislang vier Gesellschaften in dem Geschäftsfeld noch zwei übrig sein. Die DG Hyp soll zunächst die gewerblichen Immobilienaktivitäten der ehemaligen WGZ Bank übernehmen. Dann ist eine Fusion von DG Hyp (Hamburg) und WL Bank (Münster) angestrebt.

"Wir erwarten durch die Neuordnung Ertrags- und Kostensynergien im niedrigen bis mittleren zweistelligen Millionenbereich", sagte Kirsch. In welchem Umfang dabei Stellen wegfallen werden, soll in den nächsten Monaten erarbeitet werden. Die entsprechenden Beschlüsse rückwirkend zum Jahresende 2017 sind für Mai 2018 geplant. Die Bausparkasse Schwäbisch Hall soll zunächst ihr auf Privatkunden konzentriertes Geschäft unverändert fortführen.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Landesbank Baden-Württemberg schafft Marke Sachsen Bank ab. STUTTGART - Die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) vereinfacht ihre Struktur. Dazu löst sie die Sachsen Bank, eine unselbstständige Einheit des LBBW-Konzerns, zum 31. März rechtlich auf. Das teilte ein Sprecher am Freitagabend in Stuttgart mit. Die Marke Sachsen Bank verschwinde dabei, hieß es weiter. Noch sei aber die formelle Zustimmung der LBBW-Gremien für die Auflösung notwendig. Zuvor hatten die "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten" darüber berichtet. Landesbank Baden-Württemberg schafft Marke Sachsen Bank ab (Boerse, 19.01.2018 - 18:27) weiterlesen...

Bundesregierung stoppt Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien. Regierungssprecher Steffen Seibert erklärte am Freitag, dass der Bundessicherheitsrat derzeit keine Exportgenehmigung erteile, "die nicht mit dem Sondierungsergebnis im Einklang steht". BERLIN - Die Bundesregierung hat die Rüstungsexporte an die am Jemen-Krieg beteiligten Länder gestoppt. (Boerse, 19.01.2018 - 17:33) weiterlesen...

Forderungen nach mehr Tierschutz zum Auftakt der Grünen Woche. Mehrere Verbände protestierten am Freitag gegen Riesenställe und forderten schärfere gesetzliche Regeln. Aus der Politik kamen Appelle an Supermarktkunden und Handel, dass höhere Produktionsstandards auch mehr Kosten bedeuteten. Am Rande der Messe geht es an diesem Samstag bei einer Demonstration und einer internationalen Ministerkonferenz in Berlin ebenfalls um schonendere landwirtschaftliche Methoden. BERLIN - Zum Start der Internationalen Grüne Woche in Berlin wird der Ruf nach mehr Tier- und Umweltschutz in der Landwirtschaft lauter - auch die Macht der Verbraucher rückt in den Blick. (Boerse, 19.01.2018 - 16:51) weiterlesen...

Orkan 'Friederike' lässt halbe Milliarde Euro Schaden zurück. Das geht aus ersten Schätzungen des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hervor. Der GDV hat dabei die versicherten Schäden zusammengerechnet. Mindestens acht Menschen verloren in dem Sturm ihr Leben. Die Zugverbindungen kamen am Freitag langsam wieder ins Rollen. Die Bahn hatte erstmals seit 2007 den Fernverkehr deutschlandweit eingestellt. Auch die Wetterlage entspannte sich - es bleibt jedoch ungemütlich. BERLIN - Der verheerende Orkan "Friederike" hat in Deutschland Schäden von einer halbe Milliarde Euro angerichtet. (Boerse, 19.01.2018 - 16:28) weiterlesen...

Deutschland bei schnellem Internet weiterhin im EU-Mittelfeld. Nach jüngsten Zahlen des Statistischen Bundesamtes verfügten im vergangenen Jahr 42 Prozent aller hiesigen Unternehmen mit Zugang zum Internet und mindestens 10 Beschäftigten über einen festen Breitbandanschluss mit einer vertraglich vereinbarten Datenübertragungsrate von mindestens 30 Megabit pro Sekunde (Mbit/s). WIESBADEN - Deutschland kommt beim Ausbau des schnellen Internets nur schleppend voran und bleibt im EU-Schnitt Mittelmaß. (Wirtschaft, 19.01.2018 - 16:18) weiterlesen...

Angebotsfrist für insolvente Airline Niki endet. Bis Freitag um Mitternacht hatten Bieter eine zweite Chance, im österreichischen Insolvenzverfahren ein Angebot abzugeben. Darunter war erneut der österreichische Luftfahrtunternehmer und Ex-Rennfahrer Niki Lauda. Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair ist zumindest an Teilen von Niki interessiert. Deshalb hatte Ryanair die österreichische Insolvenzverwalterin kontaktiert. KORNEUBURG - Das Rennen um die insolvente Air-Berlin-Tochter Niki geht in die wohl entscheidende Runde. (Boerse, 19.01.2018 - 15:18) weiterlesen...