Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Produktion, Absatz

FRANKFURT - Die Corona-Krise hat jungen Berufstätigen und Auszubildenden in Deutschland heftig zugesetzt.

14.07.2021 - 11:20:26

Jugendstudie: Pandemie setzt auch Azubis und dual Studierenden zu. Zu diesem Befund kommt die Studie "Plan B", welche die IG Metall gemeinsam mit dem Jugendforscher Simon Schnetzer am Mittwoch in Frankfurt vorgestellt hat. Im Pandemie-Winter zum Jahresbeginn 2021 gaben demnach 61 Prozent der Befragten an, dass sich ihre psychische Gesundheit verschlechtert habe. 55 Prozent klagten über negative Auswirkungen auf ihre Freundschaften und 51 Prozent meinten sogar, ihr eigenes Leben nicht mehr kontrollieren zu können.

Insbesondere in den Berufsschulen habe sich die Situation massiv verschlechtert, berichteten 71 Prozent der Auszubildenden. Auch dual Studierende schilderten schlechtere Lernbedingungen in den Hochschulen und allgemein sinkende Motivation. Unter den Studierenden fürchtet ein Drittel um die Übernahme und bei den Auszubildenden sind es sogar 40 Prozent.

Die Zweite Vorsitzende der Gewerkschaft, Christiane Benner, kritisierte das unzureichend vorbereitete berufliche Bildungssystem. Im Übergang zu digitalen Unterrichtsformen hätten die Berufsschulen mangelhafte Leistungen erbracht. Sie warnte vor gravierenden Folgen, falls sich die Situation nicht ändern sollte. "Wenn Pläne durch die Pandemie zerstört wurden, müssen neue Pläne her und wir stehen alle in der Verantwortung, diese zu begleiten." Arbeitgeber und Politik müssten unverzüglich handeln, um Ausbildungsplätze in guter Qualität zu erhalten und auszubauen sowie die Nachwuchskräfte dann auch zu übernehmen.

"Die Jugendlichen haben sich wirklich eingeigelt", sagte Jugendforscher Schnetzer. Auch habe bei vielen das Selbstwertgefühl gelitten. Sie bräuchten jetzt "kleine Stupser" wie beispielsweise Mentorenprogramme, um durchzustarten.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Altmaier: Notwendige Maßnahmen bei Energiewende besser erklären. Der CDU-Politiker sagte der Deutschen Presse-Agentur in Berlin: "Ich setze darauf, dass mit dem gestiegenen Bewusstsein für Klimaschutz auch die Akzeptanz für die notwendigen Maßnahmen steigen wird. Das setzt aber voraus, dass wir den Dialog mit den betroffenen Bürgern noch einmal deutlich ausbauen und intensivieren. BERLIN - Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hält es angesichts von Protesten gegen neue Windräder und Stromleitungen für nötig, deren Notwendigkeit besser zu erklären und die Akzeptanz zu erhöhen. (Boerse, 31.07.2021 - 10:05) weiterlesen...

Daten treiben autonomes Fahren - neue US-Strategie in Arbeit WOLFSBURG - Der Umgang mit sicherheitsrelevanten Daten wird nach Einschätzung von VW den Hochlauf der E-Mobilität und Digitalisierung nutzen, um der Konkurrenz Marktanteile abzujagen. (Boerse, 31.07.2021 - 10:03) weiterlesen...

Nach Mondlander-Aus: Beschwerde von Amazon-Gründer Bezos abgelehnt. Die Nasa habe bei der Entscheidung keinerlei Regularien verletzt, teilte die Government Accountability Office, ein dem US-Kongress unterstellte Untersuchungsorgan, am Freitag mit. Die Beschwerden von Blue Origin und der Firma Dynetics, die bei der Ausschreibung ebenfalls unterlegen war, würden abgelehnt. WASHINGTON - Niederlage für Amazon-Gründer Jeff Bezos im Rennen um das erste kommerzielle Mondlandegerät: Nachdem sich seine Firma Blue Origin bei einer entsprechenden Ausschreibung der US-Raumfahrtbehörde Nasa gegen die Konkurrenzfirma SpaceX von Milliardär Elon Musk nicht durchsetzen konnte, ist auch eine Beschwerde gegen diese Entscheidung abgelehnt worden. (Boerse, 31.07.2021 - 09:46) weiterlesen...

Bankenexperten: Stresstests problematisches Instrumentarium. "Stresstests sind ein problematisches Instrumentarium, weil es hypothetische Szenarien sind, bei denen nie so ganz klar ist, warum jenes und nicht ein anderes Szenario gewählt wird", sagte der Inhaber des Lehrstuhls für Bankwirtschaft und Finanzdienstleistungen an der Universität Hohenheim der Deutschen Presse-Agentur in Frankfurt. FRANKFURT - Nach dem jüngsten Krisentest der europäischen Bankenaufseher hat Experte Hans-Peter Burghof seine Kritik an solchen Szenarienanalysen bekräftigt. (Boerse, 31.07.2021 - 09:37) weiterlesen...

Städtetag: Weg für neue Mitfahrangebote im Nahverkehr frei. Hauptgeschäftsführer Helmut Dedy sagte der Deutschen Presse-Agentur: "Die Städte sind für die anstehenden Aufgaben aus dem neuen Personenbeförderungsgesetz gewappnet. Der Weg für neue, moderne und den ÖPNV passgenau ergänzende Mitfahrangebote ist damit frei. BERLIN - Der Deutsche Städtetag erwartet zum Start des neuen Personenbeförderungsgesetzes an diesem Sonntag keine Flut von neuen Angeboten und Anbietern. (Boerse, 31.07.2021 - 09:33) weiterlesen...

Chipmangel bremst weiterhin den deutschen Markt für Neuwagen. Aus diesem Grund gebe es für Handel und Hersteller wenige Gründe, zusätzliche Kaufanreize zu setzen, wie Experte Ferdinand Dudenhöffer in der jüngsten Rabattstudie seines Duisburger Car-Instituts feststellt. FRANKFURT/DUISBURG - Der Mangel an Halbleitern lässt verkaufsfertige Neuwagen zu einem knappen Gut auf dem deutschen Markt werden. (Boerse, 31.07.2021 - 09:33) weiterlesen...