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PSA, FR0000121501

FRANKFURT - Die Automesse IAA wird zum Klima-Tribunal über die Autoindustrie - aber der weltgrößte Hersteller Volkswagen hofft auf ein "grüneres" Image durch den Start der elektrischen ID-Reihe.

09.09.2019 - 22:48:24

IAA/GESAMT-ROUNDUP: Autobauer schwer in der Kritik - VW hält mit ID.3 dagegen

e-tron oder den E-Sportwagen Porsche Taycan, dessen Produktionsstart am Montag war. Eine rein elektrische Großserie zu einem geringeren Einstiegspreis fehlte bisher aber noch.

Die nötigen Investitionen sind jedoch mit erheblichen Risiken verbunden. Der Aufbau neuer E-Fahrzeuglinien kostet VW Milliarden, während der Konzern finanzielle Lasten aus dem Dieselskandal verdauen muss. Gleichzeitig werden in den kommenden Jahren viele Jobs vom Verbrennungsmotor zu weniger arbeitsintensiven E-Antrieben verlagert.

"Es war sehr viel los", meinte Diess im Rückblick auf die vergangenen Jahre. Die Dieselaffäre sei dramatisch für die gesamte Autoindustrie gewesen und habe viel Schaden verursacht. "Es dürfte noch Jahre dauern, bis wir das Vertrauen wiedergewonnen haben."

Der Sprecher der VW-Eigentümerfamilien Porsche und Piëch, Wolfgang Porsche, sagte zu den Klimaprotesten: "Ich finde es toll, dass sich die Jungen um das kümmern." Er sei aber auch überrascht, wie heftig die Kritik die Autobranche in Deutschland treffe. Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch sagte: "Ich glaube, es gibt ein paar Elemente, da muss man auch Protest akzeptieren, wenn er konstruktiv vorgetragen wird. Wir gehen auch in den Dialog mit den schärfsten Kritikern."

Bei der IAA herrscht auch wegen mauer Absatzzahlen eine angespannte Stimmung. In China sanken die Verkäufe im August im Vergleich zum Vorjahresmonat um 9,9 Prozent auf 1,59 Millionen Autos. In der Krise sind die deutschen Hersteller noch stärker vom Erfolg ihrer SUVs abhängig. Bei BMW machten sie im August knapp die Hälfte der Verkäufe aus und liefen selbst in China prächtig. "Unsere neuen X-Modelle sind bei den Kunden sehr beliebt", sagte Vertriebschef Pieter Nota.

Der VDA verweist auf die hohe Nachfrage der Kunden nach SUVs. Die Unternehmen sollten statt Klimakillern und Rennlastern besser ein Feuerwerk alternativer Antriebe zeigen, verlangte Jürgen Resch, Chef des Vereins Deutsche Umwelthilfe (DUH). Wegen seiner erfolgreichen Luftreinhalte-Klagen ist er so etwas wie der Lieblingsfeind der deutschen Autoindustrie. Resch sieht die deutschen Hersteller bei den E-Modellen weltweit im Hintertreffen, fordert einen SUV-Verkaufsstopp und einen Ausstieg aus der Verbrennertechnologie zum 1. Januar 2025.

Mit dem Verkehrsclub VCD, dem Allgemeinem Deutschen Fahrrad-Club ADFC, Greenpeace und weiteren Organisationen ruft die DUH für Samstag (14.09.) zu einer Fahrrad-Sternfahrt mit anschließender Demonstration auf. Die Frankfurter Polizei erwartet hierzu rund 20 000 Menschen.

@ dpa.de

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