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Kolummne, Deutschland

FRANKFURT (DEUTSCHE-BOERSE AG) - Nach einer Woche mit kräftigen Verlusten geht es für die DAX in der neuen Handelswoche zwar nach oben.

01.02.2021 - 10:58:25

Börse Frankfurt-News: DAX beißt sich an 13.600 die Zähne aus. Analysten verweisen aber auf die weiter schwierigen Rahmenbedingungen. Auch die Charttechnik sieht nicht gut aus.

1. Februar 2021. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Eventuelle Lockdown-Verlängerungen, fehlende Impfstoffe und dann auch noch der Zockerkampf zwischen Kleinanlegern und Hedgefonds im Fall Gamestop: Rund lief es zuletzt nicht mehr an der Börse. Der Januar endete für den DAX mit einem Monatsminus von gut 2 Prozent. Am Montagmorgen sieht es etwas besser aus. Der DAX startet mit Kursgewinnen in die neue Woche und liegt bei 13.580 Punkten gut 1 Prozent im Plus nach 13.433 zum Handelsschluss am Freitag.

"Schneller Stimmungsumschwung unwahrscheinlich"

"Insgesamt zeigte sich einmal mehr, dass es dem DAX momentan schwerfällt, Gewinne zu halten", bemerkt Patrick Boldt von der Helaba. Trotz der Verluste der vergangenen Tage steckten noch viel positive Erwartungen in den Kursen. "Das Risiko weiterer Rücksetzer bleibt erhöht, denn die Rahmenbedingungen sind schwierig und ein schneller Stimmungsumschwung eher unwahrscheinlich."

Harald Weyand von Godmode Trader weist darauf hin, dass es dem DAX nun schon seit zwei Jahren nicht gelingt, nach oben auszubrechen. "Seit Anfang 2018 ist der deutsche Leitindex bei 13.600 Punkten gedeckelt." Seit Dezember 2020 bewege sich der Index wieder direkt im Bereich der 13.600, im Januar sei der dauerhafte Ausbruch abermals nicht gelungen. Es fehlten bisher der Wille, die Dynamik und die Käufe, um den Index relevant über 13.600 Punkte zu tragen. "Gut möglich, dass der deutsche Leitindex im Februar sich an der 13.600 die Zähne ausbeißt, sich festfährt, nach unten abprallt, volatiler und unruhig verläuft und korrigiert."

"Gefahr einer neuerlichen Abwärtsbewegung"

Für erhöhte Abwärtsrisiken spricht laut Boldt auch die Charttechnik, denn der kurzfristige Trend sei negativ. Zudem liefere der DMI ein Verkaufssignal, der ADX weise auf eine zunehmende Trendstärke hin und die 55-Tagelinie sei am Freitag auf Schlusskursbasis unterschritten worden. "Damit nimmt die Gefahr einer neuerlichen Abwärtsbewegung zu, und der Trend im sekundären Zeithorizont droht negativ zu werden." Haltemarken lokalisiert Boldt bei 13.477, 13.436, 13.362, 13.315 und 13.223 Punkten. Nach oben stoße der DAX im Bereich 13.700 und an der 21-Tagelinie bei 13.822 auf Widerstände.

Weiterer Jahresverkauf: "Perspektiven für Aktien positiv"

Längerfristig sehen Analysten aber durchaus Chancen: "Offensichtlich wurden Ende 2020 für alle bestehenden Unsicherheitsfaktoren wie Corona-Pandemie, Konjunkturerholung und Brexit die bestmöglichen Entwicklungen eingepreist", erklärt Carsten Mumm von Donner & Reuschel. Die Rückschläge hätten zu einer Ernüchterung der Anleger geführt, die vor allem aufgrund der Corona-Pandemie vorerst anhalten dürfte. "Mit Blick auf den weiteren Jahresverlauf bleiben die Perspektiven für Aktien aufgrund der weiterhin erwartbaren konjunkturellen Erholung und der unterstützenden geld- sowie fiskalpolitischen Maßnahmen aber positiv."

In den USA läuft die Bilanzberichtssaisons bereits auf vollen Touren, hierzulande öffnen erste Unternehmen ihre Bücher. In den kommenden Tagen legen etwa Deutsche Bank und Infineon ihre Zahlen vor.

Wichtige Konjunktur- und Wirtschaftsdaten

Dienstag, 2. Februar

11.00 Uhr. Eurozone: BIP viertes Quartal. Die Lockdowns belasten, erklärt die DekaBank. Sie rechnet mit einem Minus von 0,9 Prozent für das Schlussquartal.

Mittwoch, 3. Februar

11.00 Uhr. Verbraucherpreise Eurozone. Die für Deutschland bereits veröffentlichte Inflationsrate spricht laut Commerzbank für einen deutlichen Sprung im Euroraum. Konkret erwarten die Analysten 0,5 Prozent nach minus 0,3 Prozent im Dezember. Im weiteren Jahresverlauf werde die Inflationsrate unter starken monatlichen Schwankungen weiter steigen, auch wenn der unterliegende Preisauftrieb unverändert schwach sein dürfte.

Donnerstag, 4. Februar

13.00 Uhr. Großbritannien: Zinsentscheid der Bank of England. Bei ihrem Zinsentscheid dürfte die Bank of England den Wachstumsausblick für dieses Jahr nach unten korrigieren, meint die DekaBank. Ihre Geldpolitik werde die BoE deswegen aber wohl nicht ändern.

Freitag, 5. Februar

14.30 Uhr. USA: Arbeitslosenzahlen Januar. Der US-Arbeitsmarktbericht dürfte nach Ansicht der DekaBank nach dem Beschäftigungsabbau von fast 500.000 Personen im Bereich Freizeit und Gastronomie im Dezember wieder einen Aufbau anzeigen. Die Arbeitslosenquote werde aber bei 6,7 Prozent verharren.

von: Anna-Maria Borse

1. Februar 2021, © Deutsche Börse AG

(Für den Inhalt der Kolumne ist allein Deutsche Börse AG verantwortlich. Die Beiträge sind keine Aufforderung zum Kauf und Verkauf von Wertpapieren oder anderen Vermögenswerten.)

@ dpa.de

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