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FRANKFURT (DEUTSCHE-BOERSE AG) - Für diese Woche erwarten Börsianer weitere Signale der US-Notenbank in Richtung Zinssenkung.

17.06.2019 - 09:47:24

Börse Frankfurt-News: Fed als Hoffnungsträger. Geopolitische und konjunkturelle Risiken bleiben aber.

17. Juni 2019. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Die zahlreichen Konflikte, die US-Präsident Trump angezettelt hat - sei es mit China, Mexiko, Europa oder Iran -, bestimmen die Märkte weiter. Gleichzeitig hat sich aber die Erwartung durchgesetzt, dass die US-Notenbank die Leitzinsen schon bald senken wird. So war der DAX am Freitagabend nach wechselhaften Tagen letztlich mit einem kleinen Plus von 0,42 Prozent auf Wochensicht bei 12.096 Punkten aus dem Handel gegangen. Am Montagmorgen liegt der Index bei 12.124 Punkten.

Fed als "Rückversicherer"

"Trotz des Dauerbrenners Handelskonflikt und einer Zuspitzung der geopolitischen Lage haben die Anleger an den Aktienmärkten den Glauben an die Vernunft (noch) nicht verloren", kommentiert Markus Reinwand von der Helaba. Mit der US-Notenbank hätten sie einen zuverlässigen "Rückversicherer" auf ihrer Seite.

"Schwache Inflation ermöglicht Zinssenkung"

"Eine baldige Lösung im Handelsstreit zwischen den USA und China mit positivem Niederschlag an den Aktienmärkten ist nicht in Sicht", bemerkt Robert Halver von der Baader Bank. Doch werde eine weltweit lockere Geldpolitik alles dafür tun, um Schaden von der Weltwirtschaft abzuwenden. "Erneut schwächere US-Inflationszahlen geben der Fed Raum für Zinssenkungen." Da Zinssparen als ernstzunehmende Anlageform weiter ausfalle, komme der Aktienmarkt in den Genuss eines Sonderbonus, obwohl sich die Fundamentalqualitäten abschwächten.

Charttechnik: Ausbruch nach unten droht

Aus technischer Sicht überwiegen kurzfristig die Risiken, wie Christian Schmidt von der Helaba erklärt. "Zuletzt ist es dem DAX gelungen, sich oberhalb der Unterstützung bei 12.096 zu etablieren, allerdings scheiterte er mit dem Versuch, die Widerstandszone bei 12.213/12.241 Punkten zu durchbrechen", erläutert der technische Analyst. Auf der Unterseite fänden sich ein "großes" Retracement bei 12.086 sowie der 144-Wochendurchschnitt bei 12.052 Punkten. "Angesichts einer negativen Indikation des langfristigen MACDs ist die Wahrscheinlichkeit für einen Ausbruch nach unten höher zu gewichten."

Wichtige Konjunktur- und Wirtschaftsdaten

Dienstag, 18. Juni

11.00 Uhr. Deutschland: ZEW-Konjunkturerwartungen Juni. Der DekaBank zufolge deuten die jüngsten Wirtschaftsdaten zum Außenhandel und der Industrieproduktion auf ein enttäuschendes zweites Quartal hin. Das werde auch der ZEW-Index im Juni zum Ausdruck bringen.

Mittwoch, 19. Juni

20.00 Uhr. USA: Zinsentscheidung US-Notenbank. Eine Zinserhöhung erwarten Marktbeobachter von dieser Sitzung noch nicht. Sie dient nach Ansicht der Commerzbank vor allem der Vorbereitung auf den geldpolitischen Schwenk. Doch spätestens im September werde die Notenbank zur Tat schreiten und weltweit einen geldpolitischen Lockerungszyklus einleiten.

Freitag, 21. Juni

10.00 Uhr. Eurozone: Einkaufsmanagerindex Juni. Nach Einschätzung der Commerzbank haben sich die Einkaufsmanagerindizes kaum verändert. So bleibe es wohl bei der Spaltung der Konjunktur mit einer Rezession im Industrie- und einer Expansion im Dienstleistungssektor.

von Anna-Maria Borse

17. Juni 2019, © Deutsche Börse AG

(Für den Inhalt der Kolumne ist allein Deutsche Börse AG verantwortlich. Die Beiträge sind keine Aufforderung zum Kauf und Verkauf von Wertpapieren oder anderen Vermögenswerten.)

@ dpa.de

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