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Kolummne, Deutschland

FRANKFURT (DEUTSCHE-BOERSE AG) - Der Börsenmonat mit dem schlechtesten Ruf, der September, ist zwar vorbei.

04.10.2021 - 09:59:27

Börse Frankfurt-News: Kein goldener Herbst. Beendet ist die Korrektur nach Ansicht vieler Analysten aber noch nicht. Dabei sieht es charttechnisch gar nicht schlecht aus.

4. Oktober 2021. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Inflationsängste, Lieferkettenprobleme, geldpolitische Straffung, hohe Öl- und Gaspreise, China-Sorgen - eine Menge Faktoren lasten derzeit auf dem Aktienmarkt. Am Freitag war der DAX sogar kurzzeitig unter die Marke von 15.000 Punkten gefallen, erholte sich dann aber und schloss die Handelswoche mit 15.237 Zählern.

Zum Beginn der neuen Woche belasten allerdings schlechte Vorgaben aus Asien. An Hongkongs Börse wurde der Handel mit Aktien des wankenden chinesischen Immobilienriesen Evergrande sogar zum ersten Mal ganz ausgesetzt. Am Montagmorgen steht der DAX bei x Punkten.

"Verunsicherung bleibt vorerst hoch"

"Die wieder steigenden Inflationsängste waren jüngst zu viel für die Aktienbörsen und führten zu umfangreichen Gewinnmitnahmen", bemerkt Chris-Oliver Schickentanz von der Commerzbank. Schnäppchenjäger hätten sich derweil zurückgehalten. "Vor der Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktdaten am Freitag dürfte die Verunsicherung hoch bleiben."

"Es wird ungemütlicher"

"Für die Anleger sieht es derzeit nicht nach einem goldenen Herbst aus", kommentiert Claudia Windt von der Helaba. An den Finanzmärkten werde es ungemütlicher, Sicherheit sei gefragt. "Doch wo gibt es diese angesichts vielfältiger Probleme?" Vor diesem Hintergrund sei der Kursschwenk an den globalen Aktienmärkten nachvollziehbar. Nach Einschätzung der Bank sprechen die Belastungsfaktoren für einen fortgesetzten Abwärtstrend. "Das Korrekturpotenzial ist bei weitem nicht ausgeschöpft."

"Saisonal stärkste Phase im Jahr beginnt"

Charttechniker Christoph Geyer von der Commerzbank ist zuversichtlicher: "Es hatte sich ja bereits angekündigt, dass die letzte Woche im September turbulent werden würde." Zum einen seien die Indikatorensignale mit ihren Divergenzen kritisch zu sehen gewesen, zum anderen habe die Statistik Unruhe angedeutet. Nun habe aber der Oktober begonnen, die Saisonalität deute bis Anfang Dezember auf die stärkste Phase des Jahres hin. "Auch wenn dies kein Garant für eine positive Entwicklung ist, stehen die Chancen nicht schlecht, dass es nun wieder aufwärts gehen könnte."

Wichtige Konjunktur- und Wirtschaftstermine der Woche

Montag, 4. Oktober

Treffen der Opec- und Nicht-Opec-Ölproduzenten (Videokonferenz): Angesichts stark gestiegener Ölpreise werden die Beschlüsse mit Spannung erwartet.

Donnerstag, 7. Oktober

8.00 Uhr. Deutschland: Produktion produzierendes Gewerbe August. Die Engpässe bei Vorprodukten und Transportkapazitäten werden nicht kleiner, stellt die DekaBank fest. Die Analysten erwarten daher für den August einen weiteren Rückgang der Industrieproduktion, der auch nicht durch die Bauproduktion oder die Energieerzeugung kompensiert werde. Daher habe wohl auch die Produktion im produzierenden Gewerbe in Deutschland nachgegeben.

14.30 Uhr. USA: Arbeitslosenzahlen September. Nach dem Stellenaufbau vom August von knapp 250.000 dürfte laut Helaba für den September wieder ein kräftigeres Plus verzeichnet werden. Die Bank rechnet mit einem Anstieg der Beschäftigtenzahl um rund 500.000 und einem leichten Rückgang der Arbeitslosenquote auf 5,1 Prozent.

von: Anna-Maria Borse

4. Oktober 2021, © Deutsche Börse AG

(Für den Inhalt der Kolumne ist allein Deutsche Börse AG verantwortlich. Die Beiträge sind keine Aufforderung zum Kauf und Verkauf von Wertpapieren oder anderen Vermögenswerten.)

@ dpa.de

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