Deutschland, Branchen

FRANKFURT - Der Präsident der Deutschen Bundesbank verschärft seine Kritik am Bitcoin.

19.12.2017 - 12:01:25

Bundesbank-Chef warnt vor Bitcoin: 'Man kann Geld damit verlieren'. "Es ist spekulativ, man kann Geld damit verlieren", sagte Jens Weidmann am Montagabend vor Journalisten in Frankfurt. Die Bezeichnung als Digitalwährung hält er für irreführend: "Ein Zahlungsmittel sollte ja eine Wertstabilität aufweisen.

Seit Jahresbeginn ist der Bitcoin, der auf Plattformen im Internet gehandelt wird, massiv im Wert gestiegen: von rund 1000 Dollar auf annähernd 20 000 Dollar. Je höher der Kurs stieg, desto lauter wurden die mahnenden Stimmen aus der Politik und den Notenbanken. Weidmann sprach sich jedoch ausdrücklich gegen eine Regulierung aus geldpolitischer Sicht aus. In den vergangenen Tagen hatten sich Politiker und Ökonomen für eine Regulierung der Digitalwährung ausgesprochen.

So lange kein Risiko für das Finanzsystem vorliege, sehe er keinen Handlungsbedarf, sagte der Bundesbank-Chef. "Nur weil Anleger Geld verlieren können, ist das noch kein Grund, einzuschreiten." Es gebe jede Menge andere Möglichkeiten, unvernünftig Geld auszugeben. "Es gibt Menschen, die für 400 Millionen Euro sich ein Bild kaufen." Dort würde niemand auf die Idee kommen, das zu verbieten.

Weidmann hatte schon vor vier Jahren in einem Interview seine Skepsis gegenüber dem Bitcoin geäußert: "Was Anlagen in das Internet-Geld Bitcoin angeht, wäre ich vorsichtig: Wegen der starken Kursschwankungen und der geringen Tiefe und Intransparenz des Marktes sind diese sicherlich nicht risikoarm."

Weidmann setzte auch hinter die Idee ein Fragezeichen, als Notenbank eigenes digitales Geld herauszugeben: "Digitales Notenbank-Geld ist ja nichts anderes, als ein Konto bei einer Notenbank zu haben." Für Bürger sei das zwar sehr sicher. Spätestens in Krisenzeiten wäre dies allerdings eine Gefahr für die Finanzstabilität, da Kunden ihr Geld dann von den Geschäftsbanken abziehen und zur sicheren Notenbank umziehen würden.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Gerresheimer will operativen Gewinn nach schwierigem Jahr stabil halten. Dank eines guten Schlussquartals erreichte der Konzern aber die durchschnittliche Markterwartung in etwa. Der Umsatz fiel 2016/17 (bis Ende November) um 2 Prozent auf 1,35 Milliarden Euro, wie der im MDax notierte Konzern am Donnerstag in Düsseldorf mitteilte. DÜSSELDORF - Die Zurückhaltung von Pharmakunden hat dem Verpackungsspezialisten Gerresheimer im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatzrückgang eingebrockt. (Boerse, 22.02.2018 - 10:59) weiterlesen...

Basler AG: Basler schließt 2017 mit außerordentlich starkem Wachstum und sehr hoher Profitabilität ab. Basler AG: Basler schließt 2017 mit außerordentlich starkem Wachstum und sehr hoher Profitabilität ab Basler AG: Basler schließt 2017 mit außerordentlich starkem Wachstum und sehr hoher Profitabilität ab (Boerse, 22.02.2018 - 10:59) weiterlesen...

Warnstreiks bei der Post in fünf Bundesländern. Die Gewerkschaft rief für Donnerstag Zusteller in fünf Bundesländern zu Warnstreiks auf. Rund 1500 Post-Mitarbeiter sollten in Nordrhein-Westfalen, Bayern, Schleswig-Holstein, Rheinland-Pfalz und dem Saarland vorübergehend die Arbeit niederlegen und sich an Kundgebungen beteiligen. Streikkundgebungen waren unter anderem in München, Köln, Kaiserslautern und Neumünster geplant. Für Freitag kündigte Verdi weitere Aktionen an. BONN - Im Tarifkonflikt bei der Post erhöht Verdi den Druck. (Boerse, 22.02.2018 - 10:56) weiterlesen...

TAG Immobilien lässt Aktionäre an Gewinnsprung teilhaben. Dazu trugen jüngste Zukäufe, höhere Mieten und ein geringerer Leerstand bei. Die Aktionäre des auf Wohnungen spezialisierten Unternehmens dürfen sich freuen: Die Dividende soll stärker steigen als ursprünglich geplant. HAMBURG - TAG Immobilien hat dank eines starken Schlussquartals das eigene Gewinnziel für das vergangene Jahr übertroffen. (Boerse, 22.02.2018 - 10:56) weiterlesen...

AKTIE IM FOKUS 2: Telekom-Ausblick sorgt für Unbehagen - Tiefster Kurs seit 2015 (Boerse, 22.02.2018 - 10:53) weiterlesen...

mVISE AG: mVISE veröffentlicht vorläufige Zahlen für 2017. mVISE AG: mVISE veröffentlicht vorläufige Zahlen für 2017 mVISE AG: mVISE veröffentlicht vorläufige Zahlen für 2017 (Boerse, 22.02.2018 - 10:53) weiterlesen...