Transport, Verkehr

FRANKFURT - Der Fahrdienst-Vermittler Uber ist fortan auch wieder in Frankfurt aktiv.

05.12.2018 - 08:31:25

ROUNDUP/Fahrdienst-Vermittler Uber kehrt nach Frankfurt zurück. Über die App seien verschiedene Dienste des Unternehmens ab Mittwoch in der Mainmetropole nutzbar, sagte Deutschlandchef Christoph Weigler der "Bild"-Zeitung. Besonders Touristen und Geschäftsleute nutzten die Uber-App, sagte Weigler der Zeitung, beide Gruppen seien in Frankfurt stark vertreten.

Weigler sieht anhand der Nutzerzahlen der App einen Bedarf für die Main-Metropole. Mehr als eine halbe Million Kunden hätten in diesem Jahr die App in Frankfurt gestartet und versucht, eine Tour zu buchen, sagte er der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ/Mittwoch). Uber wolle mit zwei Modellen in Frankfurt an den Start gehen. Dazu zähle auch "Uber X". Das Unternehmen setze dabei auf Mietwagen mit Chauffeur. Da deren Beförderungskosten nicht reguliert seien, könnten die Fahrten in der Regel etwas günstiger sein als mit normalen Taxis. Auf Wunsch könne man zudem ein Elektroauto bestellen.

Taxi-Verbände sehen sich durch die Konkurrenz bedroht. Besonders umstritten war lange das Angebot UberPop. Dabei vermittelte die Uber-App Fahrgäste an private Fahrer, die ohne Taxilizenz oder Personenbeförderungsschein im eigenen Auto unterwegs waren. Gerichte in zahlreichen EU-Mitgliedstaaten haben diesen Service verboten. Von dem Konzept hat sich das Unternehmen in nahezu allen europäischen Ländern mittlerweile verabschiedet.

Weigler sagte der "FAZ": Rechtsverstöße wie beim vorigen Auftritt in Frankfurt werde es fortan nicht mehr geben. "Wir müssen und werden uns ohne Wenn und Aber an den Rechtsrahmen halten."

Uber war in Deutschland jahrelang in Berlin und München aktiv und kehrte im Oktober bereits nach Düsseldorf zurück. Nach Angaben der "Bild"-Zeitung sollen für Uber mehr als 100 Fahrzeuge im Frankfurter Stadtgebiet im Einsatz sein.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Bahn-Tarifrunde noch unterbrochen - GDL-Chef will sich äußern. Das sagten Sprecher der Bahn und der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) am Morgen auf Anfrage. Nach wie vor gehe es um die Lohnhöhe und die Laufzeit des künftigen Tarifvertrags, hieß es bei der EVG. Verhandelt wird für rund 160 000 Beschäftigte der Bahn. Seit Dienstag ringen beide Seiten um einen Kompromiss. BERLIN/EISENACH - Die unterbrochenen Tarifverhandlungen bei der Deutschen Bahn sollen frühestens am Freitagmittag in Berlin fortgesetzt werden. (Boerse, 14.12.2018 - 10:37) weiterlesen...

Umweltministerin Schulze zuversichtlich vor Ende des UN-Klimagipfels. "Es sieht gut aus", sagte die SPD-Politikerin am Freitagmorgen in Kattowitz (Katowice) am Rande des Gipfels von 196 Staaten und der EU. Sie glaube, "dass wir das am Ende hinbekommen können". Am Vormittag führe der polnische Gipfel-Präsident Michal Kurtyka zunächst bilaterale Gespräche, nachmittags seien erneute Gespräche in großer Runde geplant. KATTOWITZ - Bundesumweltministerin Svenja Schulze hat sich zuversichtlich geäußert, dass der UN-Klimagipfel in Polen erfolgreich abgeschlossen werden kann. (Wirtschaft, 14.12.2018 - 10:18) weiterlesen...

EU-Gipfel will ESM-Rettungsschirm stärken - Debatte über Migration. Der ESM vergibt gegen Spar- und Reformauflagen Kredite an Staaten in Notlagen. Künftig soll er früher einschreiten können, um Finanzkrisen rechtzeitig zu verhindern. BRÜSSEL - Am zweiten Tag des EU-Gipfels in Brüssel wollen die Staats- und Regierungschefs an diesem Freitag die von den Finanzministern vereinbarte Stärkung des Euro-Rettungsschirms ESM absegnen. (Wirtschaft, 14.12.2018 - 06:30) weiterlesen...

EU steht May beim Brexit bei - und wappnet sich für ein Scheitern. Dies geht aus einer in der Nacht zum Freitag veröffentlichten Erklärung des EU-Gipfels hervor. Premierministerin Theresa May beteuerte in Brüssel ihre Zuversicht, dass der EU-Austrittsvertrag im Unterhaus noch eine Mehrheit finden werde. Die EU will sich aber auch für ein Scheitern besser wappnen. In jedem Fall wird sich die Hängepartie bis in den Januar ziehen. Erst dann soll das britische Parlament abstimmen. BRÜSSEL/LONDON - Die Europäische Union hat Großbritannien neue Zusicherungen gemacht, um die Brexit-Blockade im Londoner Parlament aufzubrechen. (Wirtschaft, 14.12.2018 - 06:29) weiterlesen...

Umweltamt: Klimawandel kann Deutschlands Außenhandel schaden. Die Behörde hat Klimarisiken im Rahmen der internationalen Handelsbeziehungen untersucht. Die Risiken aus Klimafolgen im Ausland seien für die deutsche Wirtschaft mindestens so groß sein wie aus jenen im Inland, lautet die Schlussfolgerung. KATTOWITZ - Die Folgen des Klimawandels in anderen Ländern können dem Umweltbundesamt (UBA) zufolge Deutschlands Wirtschaft schwer treffen. (Boerse, 14.12.2018 - 06:14) weiterlesen...

'Gelbwesten'-Streit: Misstrauensantrag in Frankreich gescheitert. Lediglich 70 der zusammen 577 Abgeordneten der Nationalversammlung stimmten für den Antrag, wie das Unterhaus des französischen Parlaments am Donnerstagabend mitteilte. PARIS - Vor dem Hintergrund der "Gelbwesten"-Proteste ist ein Misstrauensantrag der politischen Linken gegen Frankreichs Mitte-Regierung gescheitert. (Wirtschaft, 13.12.2018 - 21:18) weiterlesen...