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Haushalt, Steuern

FRANKFURT - Bundesbankpräsident Jens Weidmann hat angesichts des veränderten EZB-Inflationsziels das Primat der Preisstabilität betont.

09.07.2021 - 17:04:01

Weidmann: Streben weder höhere noch niedrigere Inflation an. "Die neue Strategie hilft der Geldpolitik, Preisstabilität für die Menschen im Euroraum zu sichern", teilte Weidmann am Freitag mit. "Eine Inflationsrate von zwei Prozent in der mittleren Frist ist als Ziel klar und leicht zu verstehen. Wir streben weder niedrigere noch höhere Raten an.

FRANKFURT - Bundesbankpräsident Jens Weidmann hat angesichts des veränderten EZB-Inflationsziels das Primat der Preisstabilität betont. "Die neue Strategie hilft der Geldpolitik, Preisstabilität für die Menschen im Euroraum zu sichern", teilte Weidmann am Freitag mit. "Eine Inflationsrate von zwei Prozent in der mittleren Frist ist als Ziel klar und leicht zu verstehen. Wir streben weder niedrigere noch höhere Raten an. Das war mir wichtig."

ROUNDUP: Finanzminister fordern mehr Kooperation bei CO2-Preisen

VENEDIG - Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) und weitere Finanzminister aus G20-Staaten fordern mehr internationale Kooperation in der Klimapolitik. In vielen Ländern gebe es gerade die Debatte, den Ausstoß von klimaschädlichen Treibhausgasen teurer zu machen, sagte Scholz am Freitag bei einem Treffen mit seinen Amtskollegen in Venedig. "Wir verfolgen alle das gleiche Ziel." Das müsse international aber besser koordiniert werden. Der französische Finanzminister Bruno Le Maire schlug einen internationalen Mindestpreis für den Ausstoß von Kohlenstoffdioxid (CO2) vor.

Chinas Notenbank senkt Reserveanforderungen für Banken

PEKING - Die chinesische Notenbank lockert angesichts konjunktureller Risiken ihre Geldpolitik etwas. Der Mindestreservesatz, den die nationalen Banken bei der Zentralbank vorhalten müssen, sinkt um 0,5 Prozentpunkte auf 8,9 Prozent, wie die People's Bank of China am Freitag in Peking mitteilte. Der Schritt kommt allenfalls vom Zeitpunkt her überraschend. Der Staatsrat hatte eine Reservekürzung in dieser Woche bereits durchblicken lassen.

Italien: Industrieproduktion fällt überraschend

ROM - In Italien ist die Industrieproduktion im Mai überraschend gefallen. Im Monatsvergleich habe die Produktion um 1,5 Prozent nachgegeben, teilte das Statistikamt Istat am Freitag in Rom mit. Analysten hatten hingegen einen Zuwachs um 0,3 Prozent erwartet. Zudem revidierte Istat den Anstieg vom April von zunächst 1,8 Prozent auf 1,5 Prozent nach unten.

Großbritannien: Wachstum schwächt sich ab

LONDON - Die britische Wirtschaft hat ihr Wachstumstempo im Mai verringert. Gegenüber dem Vormonat sei das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,8 Prozent gestiegen, teilte das Statistikamt ONS am Freitag in London mit. Im April hatte das Wachstum mit 2,0 Prozent noch deutlich höher gelegen. Analysten hatten mit einer Verlangsamung auf 1,5 Prozent gerechnet. Noch immer liegt das BIP 3,1 Prozent tiefer als vor Beginn der Corona-Krise.

Britische Industrie produziert mehr

LONDON - Die britische Industrie hat ihre Produktion im Mai ausgeweitet, allerdings weniger stark als erwartet. Die Gesamtherstellung sei gegenüber dem Vormonat um 0,8 Prozent gestiegen, teilte das Statistikamt ONS am Freitag in London mit. Analysten hatten mit einem Zuwachs um 1,4 Prozent gerechnet. Gegenüber dem coronabedingt sehr schwachen Vorjahresmonat wuchs die Produktion kräftig, sie liegt aber immer noch 2,6 Prozent unter ihrem Vorkrisenniveau.

Umfrage: Europäer haben Angst vor Corona-Mutationen und vierter Welle

HAMBURG - Die Angst der Menschen in Europa vor Corona-Mutationen und einer vierten Welle ist weiter groß. Trotz steigender Impfquoten blickten mehr als 90 Prozent der Menschen mit Sorge in die Zukunft, heißt es in einer am Freitag in Hamburg veröffentlichten Untersuchung der European Covid Survey (ECOS). Dafür wurden den Angaben zufolge vom 21. Juni bis zum 6. Juli rund 8000 Menschen in Deutschland, Dänemark, Frankreich, Großbritannien, Italien, den Niederlanden, Portugal und Spanien befragt. Die Untersuchung werde seit April 2020 rund alle zwei Monate wiederholt.

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

@ dpa.de

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EU-Staaten erhalten erste Corona-Hilfen aus neuem Aufbaufonds. Die ersten Beträge seien am Dienstag an Portugal, Belgien und Luxemburg überwiesen worden, teilte die für den Fonds zuständige Brüsseler Behörde mit. Portugal hat demnach 2,2 Milliarden Euro erhalten, Belgien 770 Millionen Euro und Luxemburg 12,1 Millionen Euro. Die Beträge entsprechen 13 Prozent des Betrages, auf den die Länder voraussichtlich insgesamt Anspruch haben. BRÜSSEL - Die EU-Kommission hat mit der Auszahlung von Corona-Hilfen aus dem neuen europäischen Aufbaufonds begonnen. (Wirtschaft, 03.08.2021 - 13:55) weiterlesen...

POLITIK: Scholz erwartet mehr als sechs Milliarden Euro an Hochwasserschäden. In etwa diese Summe sei bisher für die Wiederaufbauarbeiten nach der letzten großen Hochwasserkatastrophe im Jahre 2013 ausgegeben worden, sagte der SPD-Kanzlerkandidat am Dienstag bei einem Besuch im hart getroffenen Stolberg bei Aachen. Doch die Schäden in NRW und Rheinland-Pfalz überträfen wahrscheinlich das Ausmaß dessen, was damals in elf Bundesländern zu verzeichnen gewesen sei. STOLBERG - Bundesfinanzminister Olaf Scholz geht davon aus, dass der Wiederaufbau nach der verheerenden Hochwasserkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen mehr als sechs Milliarden Euro kosten kann. (Wirtschaft, 03.08.2021 - 13:55) weiterlesen...

Maschinenbauer: Politik muss raus aus dem Krisenmodus. "Deutschland muss wieder raus aus dem Krisenmodus", sagte VDMA-Chefvolkswirt Ralph Wiechers am Dienstag. "Milliardenhilfen nach dem Gießkannenprinzip führen zu Wettbewerbsverzerrungen und blockieren den notwendigen Strukturwandel." Wiechers verwies auf die Konjunkturerholung und die steigende Beschäftigung. Die Politik sollte vielmehr über Reformen im Steuerrecht einen deutlichen Beitrag für mehr private Investitionen leisten. FRANKFURT - Der Maschinenbauverband VDMA hat vor einer pauschalen Fortsetzung der Corona-Hilfen gewarnt. (Wirtschaft, 03.08.2021 - 10:13) weiterlesen...

Mützenich: Hilfe für Flutopfer zeitnah auf den Weg bringen. "Nachdem sich jetzt abzeichnet, dass sich alle Länder zusammen mit dem Bund an einem Wiederaufbaufonds beteiligen werden, sollte aus Sicht der SPD-Bundestagsfraktion der Bundestag noch während der Sommerpause die gesetzlichen Voraussetzungen beraten und schnell Entscheidungen treffen", sagte Mützenich der "Rheinischen Post" (Dienstag). Dies könne noch im August in einer Sondersitzung des Bundestages passieren. BERLIN - Der SPD-Fraktionsvorsitzende Rolf Mützenich fordert eine Sondersitzung des Bundestages, um zügig einen Wiederaufbaufonds für die Opfer der Unwetterkatastrophe in Deutschland auf den Weg zu bringen. (Wirtschaft, 03.08.2021 - 08:25) weiterlesen...

650 Milliarden Dollar: IWF will Finanzkraft um Rekordwert steigern. "Dies ist eine historische Entscheidung", erklärte IWF-Chefin Kristalina Georgiewa Montagabend (Ortszeit) in Washington. Der IWF will mit der Finanzspritze vor allem Entwicklungs- und Schwellenländern zur Überwindung der Corona-Krise zusätzliche Liquidität zur Verfügung stellen - ohne deren Verschuldung zu erhöhen. WASHINGTON - Das oberste Gremium des Internationalen Währungsfonds (IWF) hat einer beispiellosen Erhöhung der finanziellen Schlagkraft der Organisation um 650 Milliarden US-Dollar zugestimmt. (Wirtschaft, 03.08.2021 - 05:20) weiterlesen...

Scholz bezeichnet Steuersenkungspläne der Union als unmoralisch. Diese passten angesichts der coronabedingt angehäuften Schulden nicht in die Zeit und begünstigen vor allem Unternehmen und Besserverdiener. "Das Programm von CDU/CSU ist nicht nur unfinanzierbar, sondern aus meiner Sicht auch unmoralisch", sagte Scholz am Montagabend bei einem Bürgerforum in Wismar (Mecklenburg-Vorpommern). Rund 150 Menschen waren der Einladung der SPD gefolgt. WISMAR - Bundesfinanzminister und SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz hat die Steuersenkungspläne der Union scharf kritisiert. (Wirtschaft, 02.08.2021 - 22:28) weiterlesen...