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Deutschland, Branchen

FRANKFURT / BERLIN - In den zähen Tarifverhandlungen für die rund 890 000 Beschäftigten in der deutschen Bauwirtschaft gibt es einen Fahrplan für weitere Gespräche.

27.07.2021 - 19:29:58

Fahrplan für weitere Verhandlungen bei Bau-Tarifen vereinbart. Nach einem Treffen in Wiesbaden am Dienstag habe man sich mit den Arbeitgebern lediglich auf das künftige Vorgehen geeinigt, teilte die Gewerkschaft IG BAU am Mittwochabend in Frankfurt mit. Die Arbeitgeber waren zunächst nicht zu erreichen.

Nach Angaben der IG BAU soll über die Mindesturlaubsvergütung und die Erschwerniszuschläge als erstes verhandelt werden, danach folgten die Mindestlohnstruktur und Weiterentwicklung der Wegezeitentschädigung zu Baustellen. Am Ende stehe die geforderte Tariferhöhung, Mindestlohnhöhe sowie die Angleichung der Vergütung zwischen Ost- und Westdeutschland. Verhandelt werden soll bei zwei weiteren Terminen, der letzte Mitte oder Ende September. Daten wurden nicht genannt.

"Wir sind zuversichtlich, dass wir in den kommenden Runden bis Ende September eine Einigung erzielen können," sagte Jutta Beeke, Vizepräsidentin des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie (HDB). Einzelne Punkte seien zudem sondiert wurden.

"Wir freuen uns darüber, dass die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber nun ernsthaft und konstruktiv mit uns über das gesamte Paket sprechen wollen", sagten die IG-BAU-Bundesvorsitzende Robert Feiger und Vorstandsmitglied Carsten Burckhardt. Sie zeigten sich verhalten optimistisch, dass man zu einem guten Ergebnis kommen werde. "Nach wie vor steht im Raum, dass wir bei einer Nichteinigung die Schlichtung anrufen." Auch Arbeitskämpfe schlossen sie nicht aus.

Die IG BAU fordert in der trotz Corona-Krise boomenden Branche neben einem Wegegeld 5,3 Prozent mehr Lohn und Gehalt für ein Jahr Laufzeit. Die Arbeitgeberseite hatte in der ersten Runde ein Angebot vorgelegt, danach waren die Gespräche zeitweise unterbrochen. Der Tarifvertrag im Bauhauptgewerbe lief am 30. Juni aus.

@ dpa.de

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