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Biontech, US09075V1026

FRANKFURT - Am Frankfurter Flughafen laufen die Vorbereitungen zur Verteilung des Corona-Impfstoffes auf vollen Touren.

12.11.2020 - 11:32:27

Fracht brummt in Frankfurt - Vorbereitungen für Impfstoff laufen. In den "Cargo-Cities" im Norden und Süden des Geländes sind alle Mitarbeiter an Bord, denn auch ohne den Corona-Impfstoff brummt am größten deutschen Flughafen die Fracht. Im Oktober lag die beförderte Menge erstmals seit 15 Monaten mit gut 178 000 Tonnen wieder über dem Wert aus dem entsprechenden Vorjahresmonat, wie der Betreiber Fraport am Donnerstag berichtete. Die Wirtschaftskrise scheint in diesem Teilbereich überwunden.

beispielsweise muss dauerhaft bei einer Temperatur von minus 80 Grad gelagert werden. "Very deep frozen" nennen das die Logistiker. Und das bedeutet Lagerung im flüssigen Stickstoff - ein Gefahrgut, das nur abseits der Passagierströme in reinen Frachtmaschinen geflogen werden darf.

Dass Frankfurt eine zentrale Rolle bei der Verteilung des Impfstoffes spielen wird, steht für Fraport-Mann Conrady außer Frage. Die zentrale Lage, die einschlägige Infrastruktur auch für größere Mengen einschließlich Sicherheitsreserven und schließlich die Expertise der beteiligten Partner - am Frankfurter Flughafen führe in Sachen Impfstoff kein Weg vorbei.

"Der Oktober ist sehr gut gelaufen, und der November lässt sich mindestens genauso gut an", sagt Fraport-Manager Conrady zur allgemeinen Entwicklung. Dass die Vorjahresmengen übertroffen wurden, obwohl zahlreiche Zuladungsmöglichkeiten in Passagierflugzeugen entfallen sind, zeige den Wandel am größten deutschen Drehkreuz. Reine Frachtflüge haben um mehr als 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zugelegt. Nach dem Platzhirsch Lufthansa Cargo und der russischen AirBridgeCargo sind aktuell China Southern und Air China die größten Kunden.

Wie bereits im Frühjahr sind auch die "Prachter" zurück, provisorisch zu Frachtern umfunktionierte Passagierflugzeuge. Kurzarbeit sei in der Fracht ein Fremdwort - egal ob beim Flughafenbetreiber, den Fluggesellschaften, den Speditionen oder Abwicklern, sagt Conrady. "Wir haben alle Hände an Deck." Der Flughafen fährt frachtseitig unter Volllast, vor allem an den Wochenenden passt kaum noch was rein. Zeitlich manchmal flexiblere Charterflüge werden in der Folge gezielt auf andere Tage oder Tageszeiten gelegt.

@ dpa.de

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