Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Getränke, Produktion

FLENSBURG - Die Flensburger Brauerei hat im vergangenen Jahr trotz Corona-Pandemie im Inland in etwa die gleichen Mengen an Getränken abgesetzt wie 2019.

04.02.2021 - 15:11:31

Trotz Corona bleibt Absatz bei Flensburger Brauerei stabil. Insgesamt habe die Brauerei mit einem Absatz von rund 640 000 Hektolitern das Niveau des Vorjahres gehalten, sagte Vertriebsgeschäftsführer Andreas Tembrockhaus am Donnerstag in Flensburg. "Damit sind wir sehr zufrieden für letztes Jahr." Zählt man nur die alkoholhaltigen Biere, fuhr das Unternehmen ein leichtes Minus von 0,4 Prozent ein. Aber auch das lasse sich ertragen, sagte Tembrockhaus mit Blick auf die bundesweiten Zahlen.

Die Brauereien und Bierlager in Deutschland setzten im vergangenen Jahr nach Angaben des Statistischen Bundesamtes mit 8,7 Milliarden Litern 5,5 Prozent weniger ab als im Jahr 2019. Es war der niedrigste Wert seit der Neufassung des Biersteuergesetzes im Jahr 1993, das die Grundlage der Statistik bildet. Während der bundesweiten Lockdowns musste die Gastronomie monatelang geschlossen bleiben, auch private Feiern waren untersagt.

Das hatte in Flensburg Auswirkungen vor allem auf den Fassbierverkauf, wie Tembrockhaus sagte. Im Fassbierbereich sank der Absatz von 59 000 Hektoliter auf 30 000. Allerdings stieg der Absatz von in Flaschen abgefüllten Getränken im Vergleich zu 2019 um 28 000 Hektoliter oder 4,9 Prozent auf rund 600 000 Hektoliter. "Wir sind in der Flensburger Brauerei also in der extrem glücklichen Lage, dass wir das Minus aus dem Fassbierbereich - Gastronomie, Veranstaltungen, Sport und so weiter - kompensieren konnten." Der Absatz in Dosen liegt unverändert bei rund 10 000 Hektolitern.

Trotz der relativ guten Absatzzahlen, hat sich die Corona-Pandemie dennoch auf das Ergebnis ausgewirkt. "Normalerweise sagen wir gar nichts über Ergebnisse und Profit und so weiter. Und das werden wir auch heute nicht machen", sagte Tembrockhaus. Er wolle aber eine Richtung geben: "Das Ergebnis ist mehr als 30 Prozent im Minus." Es habe coronabedingt viele Kleinigkeiten gegeben, die viel Geld gekostet haben.

Für dieses Jahr gibt Tembrockhaus eine verhaltene Prognose ab. Es werde nicht besser, aber "ich hoffe, es wird eben auch nicht schlechter."

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Nach Schuhbeck-Insolvenz Gespräche mit möglichen Investoren. "Gespräche über mögliche Sanierungslösungen für die betroffenen Unternehmen laufen bereits", teilte die Kanzlei von Insolvenzverwalter Max Liebig am Dienstag in München mit. MÜNCHEN - Nach der Insolvenz von Star-Koch Alfons Schuhbeck hat der Insolvenzverwalter erste Gespräche mit potenziellen Investoren aufgenommen. (Boerse, 03.08.2021 - 14:30) weiterlesen...

US-Getränkehersteller Pepsico trennt sich von Fruchtsaftmarken. In Nordamerika sollen ausgewählte Marken wie Tropicana, Naked und andere an den Finanzinvestor PAI Partners veräußert werden, wie Pepsico am Dienstag in Purchase im US-Bundesstaat New York mitteilte. Zudem sollen bestimmte Saftgeschäfte in Europa an den Investor gehen, der dann im Rahmen eines Gemeinschaftsunternehmens Mehrheitseigner werden soll. Im Gegenzug erwartet Pepsico vor Steuern voraussichtlich 3,3 Milliarden US-Dollar (2,7 Mrd Euro) sowie eine Minderheitsbeteiligung an dem Joint Venture in Höhe von 39 Prozent. Der Deal soll Pepsico zufolge bis spätestens Anfang 2022 abgeschlossen sein. PURCHASE - Der US-Getränke- und Snackhersteller Pepsico will sich von einem Teil seines Fruchtsaftgeschäftes trennen. (Boerse, 03.08.2021 - 13:40) weiterlesen...

Weinlese in Italien startet früher. Die warme Witterung habe die Trauben schneller reifen lassen, schrieb der Landwirtschaftsverband Coldiretti am Montag auf Twitter. Die Coldiretti-Experten gehen landesweit von einem Rückgang um fünf bis zehn Prozent bei der Wein-Produktion im Vergleich zum Vorjahr aus. Neben der Hitzewelle der vergangenen Wochen hatte es im Norden zuletzt immer wieder starke Regenunwetter gegeben. ROM - Die Winzer in Italien haben eine Woche früher mit der Weinlese begonnen als im vergangenen Jahr. (Boerse, 02.08.2021 - 14:00) weiterlesen...

ANALYSE-FLASH: JPMorgan hebt Ziel für Diageo auf 3700 Pence - 'Neutral'. Analystin Celine Pannuti attestierte dem Spirituosenherstellers in einer am Montag vorliegenden Studie ein beeindruckendes Umsatzwachstum aus eigener Kraft. Sie hob ihre Ergebnisschätzung (EPS) für das neue Geschäftsjahr geringfügig an. Der Bewertungsaufschlag der Aktie zum Sektor sei gerechtfertigt, begrenze aber das weitere Kurspotenzial. NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für Diageo nach Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr von 3500 auf 3700 Pence angehoben und die Einstufung auf "Neutral" belassen. (Boerse, 02.08.2021 - 13:01) weiterlesen...

Fahrer müssen angestellt werden: Deliveroo erwägt Rückzug aus Spanien. Es seien überproportionale Investitionen nötig, um die Marktposition in dem Land nach Inkrafttreten des sogenannten "Rider Law" beibehalten zu können, teilte das Unternehmen am Freitag in London mit. Anfang September wolle sich der Konzern mit Mitarbeitern und Fahrern beraten. LONDON/MADRID - Weil er wegen eines neuen Gesetzes seine Essenskuriere anstellen muss, erwägt der britische Online-Essenslieferdienst Deliveroo den Rückzug aus Spanien. (Boerse, 30.07.2021 - 15:23) weiterlesen...

Brauer weiter auf Corona-Durststrecke. In der ersten Hälfte des laufenden Jahres ist der Absatz im Inland um fast 5 Prozent auf den Tiefstwert von 3,3 Milliarden Liter gefallen, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden berichtete. Nach Einschätzung der Brauwirtschaft fehlt vor allem das Geschäft in der Gastronomie und auf den vielen Großveranstaltungen, die wegen der Pandemie schon das zweite Jahr in Folge ausfallen oder im wesentlich kleineren Rahmen stattfinden. Einziger Lichtblick ist der Verkauf von Flaschenbier im Einzelhandel, von dem aber nur wenige große Brauereien profitieren. WIESBADEN - In der Corona-Krise trinken die Menschen in Deutschland so wenig Bier wie noch nie seit der Wiedervereinigung. (Boerse, 30.07.2021 - 12:51) weiterlesen...