VOLKSWAGEN VORZÜGE, DE0007664039

FILDERSTADT - Die langjährigen Chefkontrolleure der VW -Dachgesellschaft Porsche SE , Wolfgang Porsche und Hans Michel Piëch, sind auf der virtuellen Hauptversammlung am Freitag in Filderstadt (Kreis Esslingen) erneut in das Aufsichtsgremium gewählt worden.

13.05.2022 - 15:29:29

Wolfgang Porsche bleibt Chefkontrolleur der Porsche SE. Die Wahl erfolgte einstimmig. Wie das Unternehmen mit Sitz in Stuttgart mitteilte, wurde Porsche in der anschließenden konstituierenden Aufsichtsratssitzung wieder zum Vorsitzenden des Aufsichtsrats und Piëch zu seinem Stellvertreter bestimmt.

Die Aktionärinnen und Aktionäre stimmten der Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat ebenso einstimmig zu wie einer Dividende von 2,56 Euro je Vorzugsaktie und 2,554 Euro je Stammaktie. Insgesamt werden für das Geschäftsjahr 2021 783 Millionen Euro ausgeschüttet, nach 676 Millionen Euro im Vorjahr.

Die Porsche SE wird von den Familien Porsche und Piëch kontrolliert. Als Inhaberinnen und Inhaber der Stammaktien sind nur sie auf der Hauptversammlung stimmberechtigt. Das Unternehmen hält gut 53 Prozent der VW-Stammaktien. Zwar gibt es darüber hinaus weitere Beteiligungen, das Geschäft hängt aber zum allergrößten Teil an der Entwicklung des VW-Konzerns.

Die Prognose der VW-Dachgesellschaft Porsche Automobil Holding SE für das laufende Geschäftsjahr ist laut Vorstandschef Hans Dieter Pötsch mit großen Unsicherheiten behaftet. Derzeit geht das Unternehmen von einem positiven Konzernergebnis nach Steuern zwischen 4,1 Milliarden Euro und 6,1 Milliarden Euro aus. 2021 lag dieses bei rund 4,6 Milliarden Euro.

Laut Pötsch sei zum einen die Covid-19-Pandemie noch nicht überwunden. Deren Folgen spürten die Beteiligungen der Porsche SE täglich, etwa Engpässe bei Vorprodukten, Rohstoffen und Halbleitern. Zum anderen könne noch niemand wirklich in Gänze die Folgen des Kriegs gegen die Ukraine prognostizieren.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Verkehrsminister Wissing: Verbot des Verbrennungsmotors vom Tisch. Der FDP-Politiker sagte am Dienstag in Berlin, damit sei der Weg für eine Zustimmung im EU-Ministerrat frei. Das Verbot des Verbrennungsmotors sei "vom Tisch". Die EU-Minister beraten in Luxemburg. BERLIN - Bundesverkehrsminister Volker Wissing hat die Einigung innerhalb der Bundesregierung zur Zukunft von Verbrenner-Autos begrüßt. (Boerse, 28.06.2022 - 18:59) weiterlesen...

Koalition einigt sich auf gemeinsame Position zum Verbrenner-Aus. Wie ein Regierungssprecher am Dienstag mitteilte, unterstützt die Bundesregierung einen sich abzeichnenden Vorschlag des Rates zu den Flottengrenzwerten als "Beitrag auf dem Weg zu einer klimaneutralen Mobilität". BERLIN/LUXEMBURG - Die Bundesregierung hat sich während der Verhandlungen auf EU-Ebene auf eine gemeinsame Position zum möglichen Aus für neue Verbrenner-Autos ab 2035 geeinigt. (Boerse, 28.06.2022 - 17:07) weiterlesen...

Bündnis fordert massive Verlagerung von Autoverkehr in Städten. Konkret geht es um das Straßenverkehrsgesetz. "Auto first war gestern, es muss gelten, Menschen first", sagte die Verkehrsexpertin beim Verbraucherzentrale Bundesverband, Marion Jungbluth, am Dienstag in Berlin. BERLIN - Viel weniger Autos - viel mehr Fuß-, Rad- und Nahverkehr in Städten: Um dieses Ziel zu erreichen, fordert ein Bündnis aus Verkehrs-, Umwelt- und Verbraucherverbänden grundlegende Reformen. (Boerse, 28.06.2022 - 12:41) weiterlesen...

Umweltverbände: Abstimmung über Verbrenner-Aus sehr bedeutsam. "Vor allen Dingen wird Europa auf Deutschland gucken, wie sich Deutschland verhalten wird an dieser Stelle", sagte Kai Niebert, Präsident des Deutschen Naturschutzrings, am Dienstag in Berlin mit Blick auf einen Koalitionskrach über die deutsche Position. BERLIN - Umweltverbände haben die Abstimmung auf EU-Ebene über ein Verkaufsverbot von Neuwagen mit Verbrennungsmotor ab 2035 als sehr bedeutsam bezeichnet. (Boerse, 28.06.2022 - 12:40) weiterlesen...

Conti-Untersuchung: Autonutzung bleibt hoch, aber Sorgen um Kosten. Ursache sind vor allem die gestiegenen Energiekosten. "Vor dem Hintergrund der hohen Preise für Strom, Benzin und Dieselkraftstoff hat für eine knappe Mehrheit der Menschen in Deutschland eine umweltfreundliche Mobilität derzeit keine Priorität", hieß es am Dienstag bei der Vorstellung der Ergebnisse. HANNOVER - Der Zugriff auf das eigene Auto bleibt für viele Verbraucher laut einer Analyse des Zulieferers Continental auch nach der Corona-Zeit wichtig - gleichzeitig wachsen Sorgen, sich individuelle Mobilität nicht mehr leisten zu können. (Boerse, 28.06.2022 - 11:10) weiterlesen...

Porsche-Chef: Formel-1-Projekt kann profitabel sein. Er sei "zuversichtlich, dass es profitabel" sein könne, sagte Porsche-Chef Oliver Blume der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Freitag). Der Autobauer prüft seit längerem ein Engagement in der Rennserie, wenn ab 2026 ein neues Regelwerk greift. Dann sollen die Hybrid-Motoren mit 100 Prozent nachhaltigem Kraftstoff betrieben werden. Der Verbrenner im Aggregat soll nur noch 50 Prozent der Leistung beitragen, der Rest ist elektrisch. Das passt zur künftigen Ausrichtung der Auto-Branche. BERLIN - Im Falle eines Einstiegs in die Formel 1 sieht Porsche kein größeres wirtschaftliches Risiko. (Boerse, 24.06.2022 - 09:39) weiterlesen...