Ferrexpo: Iron Destiny für $7,7 Millionen verkauft
28.04.2026 - 05:54:00 | boerse-global.deDie Kassen leeren sich rasant, die Produktion stockt. Der Eisenerzproduzent Ferrexpo kämpft in der Ukraine mit den Folgen zerstörter Stromnetze. Jetzt drängt die Zeit: Ohne frisches Geld droht bereits im Mai die Aussetzung der Aktie.
Das Management plant eine Kapitalerhöhung von mindestens 100 Millionen US-Dollar. Dieser Schritt soll das Betriebskapital für die kommenden anderthalb Jahre sichern. Mitte April verfügte das Unternehmen lediglich über rund 17 Millionen Dollar an frei verfügbaren Barmitteln.
Um kurzfristig Liquidität zu schaffen, trennt sich der Konzern von Vermögenswerten. Der Verkauf des seit Kriegsbeginn weitgehend ungenutzten Transportschiffs „Iron Destiny“ spült knapp acht Millionen Dollar in die Kasse. Der Deal reduziert laufende Wartungskosten und verlängert die finanzielle Reichweite voraussichtlich bis Ende August.
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Stromausfälle drosseln Produktion
Die finanzielle Notlage resultiert aus einem drastischen operativen Einbruch. Im ersten Quartal 2026 stürzte die Eisenerzproduktion im Jahresvergleich um 72 Prozent ab. Lediglich knapp 593.000 Tonnen verließen die Anlagen. Auch im Vergleich zum Vorquartal entspricht dies einem Rückgang von fast der Hälfte.
Massive Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur erzwangen eine vorübergehende Einstellung des Betriebs. Zwar laufen die Bänder seit Ende Februar wieder auf niedrigem Niveau, die Stromversorgung bleibt allerdings ein Flaschenhals. Aktuell betreibt Ferrexpo nur eine seiner vier Pelletieranlagen, um vorwiegend europäische Kunden zu beliefern.
Rote Zahlen belasten den Kurs
An der Londoner Börse spiegelt sich die Krise im Kursverlauf wider. Die Aktie notierte zuletzt bei rund 32 Pence, weit entfernt vom 52-Wochen-Hoch. Die Marktkapitalisierung ist auf gut 190 Millionen Britische Pfund geschrumpft. Ein negatives Kurs-Gewinn-Verhältnis unterstreicht die anhaltenden Verluste. Das Management muss nun zügig Investoren für die geplante Aktienemission finden, um den operativen Betrieb über den Sommer hinaus aufrechtzuerhalten.
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