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(Fehlender Buchstabe im letzten Absatz ergänzt)

09.01.2020 - 16:49:25

WDH/Ruhani: Atombehörde wird weiter Irans Nuklearanlagen überwachen

TEHERAN - Die Internationale Atomenergiebehörde IAEA wird nach Angaben des iranischen Präsidenten Hassan Ruhani auch weiterhin die Atomanlagen Irans überwachen. "Teheran wird weiterhin mit der IAEA zusammenarbeiten und die UN-Behörde wird auch weiterhin die iranischen Atomanlagen überwachen", sagte Ruhani nach einer Mitteilung des Präsidialamts am Donnerstag in einem Telefongespräch mit dem britischen Premierminister Boris Johnson. Auch sei der Iran bereit, voll und ganz zum Wiener Atomabkommen von 2015 zurückkehren, sobald der Deal vertragsgerecht umgesetzt werde, sagte Ruhani mit Blick die USA, die den Deal 2018 einseitig aufgekündigt hatten.

Der Iran hatte am Sonntag - zwei Tage nach der gezielten Tötung des iranischen Top-Generals Ghassem Soleiman durch die USA - erklärt, dass sich das Land künftig dem Wiener Deal nicht mehr verpflichtet fühle. Das Abkommen sollte aus US-Sicht vor allem den Bau einer Atombombe durch die Islamische Republik verhindern. Dementsprechend werde Teheran nun sein Atomprogramm unbegrenzt weiterführen, Uran unlimitiert anreichern, keine Limitierung für die Anzahl und Modelle ihrer Zentrifugen mehr beachten und auch soviel angereichertes Uran wie nötig anlagern. Aber die Zusammenarbeit mit der IAEA solle trotzdem weitergeführt werden, dementsprechend auch die IAEA-Inspektionen der Atomanlagen.

US-Präsident Donald Trump hatte 2018 das mühsam ausgehandelte internationale Atomabkommen mit dem Iran aufgekündigt, weil es aus seiner Sicht nicht weit genug geht. Die Amerikaner versuchen seitdem, Teheran seitdem mit einer "Kampagne maximalen Drucks" in die Knie zwingen und haben massive Wirtschaftssanktionen gegen das Land verhängt. Dies soll nun weitergehen. Trump hatte am Mittwoch Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Russland und China aufgerufen, nicht mehr am Atomabkommen mit dem Iran festzuhalten.

Den Angriff auf die von den Amerikanern genutzten Stützpunkte im Irak bezeichnete Ruhani als eine legitime Reaktion des Irans auf die Tötung von Soleimani. "Falls die Amerikaner einen weiteren Fehler begehen sollten, werden sie eine sehr gefährliche Antwort des Irans erhalten", warnte der Präsident. Soleimani nannte er ein Vorbild im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat.

@ dpa.de

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