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22.12.2021 - 17:04:01

WDH/GESAMT-ROUNDUP/Omikron-Welle: Warnungen und Zuversicht vor Weihnachten

BERLIN - Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) und der Chef des Robert Koch-Instituts, Lothar Wieler, haben kurz vor Weihnachten noch einmal zu Familienfeiern nur im kleinen Kreis aufgerufen. Lauterbach bekräftigte am Mittwoch, dass die befürchtete Omikron-Welle zwar nicht mehr verhindert werden könne. Er zeigte sich aber auch optimistisch, dass eine drastische Entwicklung bei den Corona-Infektionen abgewendet werden kann. Wieler warnte vor einer Überlastung des Gesundheitssystems und einer Beeinträchtigung kritischer Versorgungsstrukturen, sollte die Welle nicht gebremst werden. Jeder Einzelne sei gefragt, etwa bei der Kontaktreduzierung.

USA: Verbrauchervertrauen hellt sich überraschend auf

WASHINGTON - Die Stimmung der US-Verbraucher hat sich im Dezember überraschend aufgehellt. Das Verbrauchervertrauen stieg zum Vormonat um 3,9 Punkte auf 115,8 Punkte, wie das Marktforschungsinstitut Conference Board am Mittwoch in Washington mitteilte. Analysten hatten hingegen nur mit 111,0 Punkten gerechnet.

USA: Verkäufe bestehender Häuser steigen weniger als erwartet

WASHINGTON - In den USA sind die Verkäufe bestehender Häuser im November weniger als erwartet gestiegen. Sie legten im Monatsvergleich um 1,9 Prozent zu, wie die Maklervereinigung National Association of Realtors (NAR) am Mittwoch in Washington mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt hingegen mit einem Anstieg um 2,9 Prozent gerechnet. Im Oktober hatte der Anstieg noch bei 0,8 Prozent gelegen.

ROUNDUP/Covid in Südafrika: Studie belegt milde Krankheitsverläufe

JOHANNESBURG - In Südafrika bestätigt eine neue Studie den eher milden Krankheitsverlauf der Coronavirus-Variante Omikron. Nach Auswertung von bis Ende November vorliegenden Daten ergibt sich laut den Autoren eine bis zu 80 Prozent geringere Chance, zur Behandlung ins Krankenhaus zu müssen. "Die sehr ermutigenden Daten deuten stark auf eine geringere Schwere der Omikron-Infektionswelle hin", sagte am Mittwoch Cheryl Cohen von Südafrikas Nationalem Institut für übertragbare Krankheiten (NICD). Sie warnte jedoch, dass es sich noch um frühe Daten handelt und weitere Studien nötig seien. Die geimpften Omikron-Patienten hätten zudem eine 70-prozentige Chance, einer Behandlung auf der Intensivstationen zu entgehen.

Tschechische Notenbank erhöht Leitzins erneut stärker als erwartet

PRAG - Die tschechische Nationalbank hat ihren Leitzins wegen der hohen Inflation erneut stärker als erwartet angehoben. Der Zins steigt um 1,0 Prozentpunkte auf 3,75 Prozent, wie die Notenbank am Mittwoch in Prag mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt nur mit einer Erhöhung auf 3,5 Prozent gerechnet. Es ist die fünfte Zinserhöhung in Folge.

USA: Wirtschaft wächst im Sommer etwas stärker als gedacht

WASHINGTON - Die US-Wirtschaft ist im Sommer etwas stärker gewachsen als bisher bekannt. Gegenüber dem starken Frühlingsquartal hat sie dennoch deutlich an Tempo verloren. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg vom zweiten auf das dritte Quartal um annualisiert 2,3 Prozent, wie das Handelsministerium am Mittwoch in Washington mitteilte. Eine vorherige Schätzung hatte ein Wachstum von 2,1 Prozent ergeben. Analysten hatten im Schnitt eine Bestätigung der vorläufigen Zahlen erwartet.

DIW: Immobilienblasen in Großstädten könnten platzen

BERLIN - Nach mehr als einem Jahrzehnt steigender Immobilienpreise hält das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in den kommenden Jahren größere "Preiskorrekturen" für möglich. Das betreffe Berlin, München, Hamburg und weitere große Städte, heißt es im am Mittwoch veröffentlichten Wochenbericht der Ökonomen. Demnach nehmen die spekulativen Übertreibungen auf dem Immobilienmarkt zu. Betroffen seien besonders Eigentumswohnungen und Baugrundstücke in großen Städten.

EZB-Direktorin Schnabel: Aufwärtsrisiko für Inflation

FRANKFURT - Die Verbraucher im Euroraum müssen nach Einschätzung der Europäischen Zentralbank (EZB) noch eine Weile mit höheren Teuerungsraten leben. "Wir wissen, dass die Inflation eine gewisse Zeit lang hoch sein wird, aber auch, dass sie im Laufe des nächsten Jahres zurückgehen wird. Weniger sicher sind wir uns darüber, wie schnell und wie stark der Rückgang sein wird", sagte EZB-Direktoriumsmitglied Isabel Schnabel in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview der französischen Tageszeitung "Le Monde".

Ifo: Lieferprobleme im Einzelhandel noch vergrößert

MÜNCHEN - Die Lieferprobleme im deutschen Einzelhandel haben sich vor Weihnachten noch einmal verschärft. In der monatlichen Unternehmensumfrage des Münchner Ifo-Instituts klagen mittlerweile 81,6 Prozent, dass bestellte Ware nicht geliefert wurde. Das sind mehr als vier von fünf Einzelhändlern. Im November waren es noch unter achtzig Prozent gewesen. Im Dezember klagten nun in sechs der neun abgefragten Fachhandelszweige sogar neunzig Prozent und mehr über ausgebliebene Lieferungen, wie das Wirtschaftsforschungsinstitut am Mittwoch mitteilte.

Britische Wirtschaft wächst im Sommer schwächer als gedacht

LONDON - Die Wirtschaft Großbritanniens ist im Sommer etwas schwächer gewachsen als bisher bekannt. Die Wirtschaftsleistung (BIP) sei vom zweiten auf das dritte Quartal um 1,1 Prozent gestiegen, teilte das Statistikamt ONS am Mittwoch in London mit. Eine vorherige Schätzung hatte einen Zuwachs um 1,3 Prozent ergeben. Gegenüber dem gleichen Quartal im Vorjahr wuchs die Wirtschaft von Juli bis September deutlich um 6,8 Prozent. Dies ist etwas mehr als bisher geschätzt.

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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