KOBE STEEL, JP3289800009

Fälschungsskandal um japanischen Stahlriesen Kobe weitet sich aus

13.10.2017 - 12:45:25

in Toulouse sagte ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur, dass man nicht direkt Materalien von Kobe Steel beziehe. "Wir prüfen zurzeit die Lage in unserer Zulieferkette und werden - falls nötig - handeln."

Die Folgen des Fälschungsskandals für Kobe Steel selbst sind derzeit noch nicht absehbar. Sie dürften den seit zwei Jahren mit roten Zahlen kämpfenden Konzern jedoch teuer zu stehen kommen.

Japans größter Bahnbetreiber West Japan Railway hat bereits wissen lassen, dass man von Kobe Steel erwarte, für die Kosten für Ersatz von Aluminiumprodukten in Hochgeschwindigkeitszügen aufzukommen. Der Aktienkurs von Kobe Steel brach seit dem Bekanntwerden der Fälschungen um 40 Prozent ein. Damit wird Japans Industrie erneut von einem Skandal erschüttert. Zuvor waren schon andere Konzernriesen wie Toshiba durch Fehlverhalten in die Schlagzeilen geraten.

@ dpa.de

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