Transport, Verkehr

EU-Kommission erlaubt Corona-Hilfe für Gütersparte der Deutschen Bahn

23.12.2021 - 12:44:01

EU-Kommission erlaubt Corona-Hilfe für Gütersparte der Deutschen Bahn. BRÜSSEL - Die EU-Kommission hat eine staatliche Corona-Hilfe von 88 Millionen Euro für die Gütersparte der Deutschen Bahn genehmigt. Konkret geht es um Schaden, der ihrer Tochtergesellschaft DB Cargo zwischen dem 16. März und 17. Mai 2020 entstand, wie die EU-Wettbewerbshüter am Mittwoch mitteilten. Verschiedene Elemente wie Stillstände, Verringerungen der Produktion und Reisebeschränkungen hätten dazu geführt, dass die wichtigsten Kunden von DB Cargo in ihren Geschäften behindert worden seien. "Angesichts seiner starken Abhängigkeit von diesen Kunden verzeichnete DB Cargo Rückgänge bei Geschäft und Einnahmen", argumentierte die EU-Kommission.

am Vormittag um 1,8 Prozent steigen. In seinem Fahrwasser legten auch BMW , Daimler und Volkswagen zu, ebenso die Papiere der abgespaltenen früheren Antriebssparte Vitesco .

"Hinsichtlich der bereinigten operativen Marge liegen wir in der Spanne, die wir im letzten Ausblick genannt haben: 5,2 bis 5,6 Prozent", sagte Firmenchef Setzer der "Wirtschaftswoche" - und ergänzte: "Da haben wir Chancen, am oberen Ende unserer Prognose zu landen". Er verwies zur Begründung auf den Marktdatenanbieter IHS, dem zufolge im vierten Quartal weltweit fast ein Fünftel mehr Fahrzeuge produziert werden als im dritten Quartal.

Ein Händler merkte hierzu an, dass die gegenwärtige Markterwartung am unteren Rand der von Conti prognostizierten Spanne liege. Insofern seien die Aussagen Setzers eine "positive Überraschung".

Analyst Tom Narayan von der Bank RBC liegt mit seiner Annahme einer bereinigten operativen Marge (Ebit) von 5,5 Prozent eher am oberen Rand der von Conti anvisierten Zielspanne. Optimistisch ist der Experte auch für die beiden kommenden Jahre gestimmt: Für 2022 erwartet er einen Anstieg der Kennziffer auf 7 Prozent und für 2023 auf 9,2 Prozent. Denn dann dürften sich die fortdauernden Kosteneinsparungen bezahlt machen.

Geschuldet sein dürften die Kursgewinne der Conti-Aktie aber auch einer Gegenbewegung auf die vorangegangenen Verluste. Am Montag war der Kurs noch auf den tiefsten Stand seit mehr als einem Jahr abgerutscht. Für die Aktionäre war 2021 kein gutes Jahr, rund 14 Prozent Minus stehen zu Buche. Die Anteilseigner der Autobauer BMW, Daimler und Volkswagen können sich dagegen über kräftige Kursgewinne in diesem Jahr freuen./bek/tih/nas

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