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Innogy, DE000A2AADD2

ESSEN - Deutschlands größter Stromversorger Eon will seine Probleme in Großbritannien angehen.

29.11.2019 - 09:31:34

Eon geht Probleme in Großbritannien an - Jahresprognose erhöht. Neben dem eigenen britischen Vertriebsgeschäft hat der Konzern nach der Innogy -Übernahme nun auch deren Tochter NPower dazubekommen, deren Geschäft auf der Insel ebenfalls leidet. Nun wolle das Management "notwendige Maßnahmen ergreifen, um das Geschäft nachhaltig wieder in die Gewinnzone zu führen", erklärte Eon-Chef Johannes Teyssen am Freitag bei der Vorlage der Quartalszahlen.

abgegeben werde. Der Nettoschuldenstand stieg im Vergleich zum Jahresanfang um 23 auf 39,6 Milliarden Euro, womit Analysten aber bereits vorab gerechnet hatten. Der Zusammenschluss soll bis 2022 dann Synergien bringen: Das Management sei fest entschlossen, bis dahin 600 bis 800 Millionen Euro einzusparen, erklärte Finanzvorstand Spieker.

Das bereinigte Ebit lag in den ersten neun Monaten bei 2,2 Milliarden Euro, der Umsatz bei 23,6 Milliarden Euro. Der Konzern erreichte einen bereinigten Überschuss von 1,2 Milliarden Euro. Ein Vergleich zum Vorjahr ist schwierig, weil die Zahlen vom Vorjahr nach der Innogy-Übernahme nicht angepasst wurden. In den aktuellen Zahlen ist Innogy seit der Übernahme Mitte September komplett mit eingerechnet, inklusive der erneuerbaren Energien, die im kommenden Jahr wie vereinbart an RWE gehen. Außerdem sind bis zur Übernahme Mitte September auch noch die Erneuerbaren Energien von Eon enthalten, die nun bereits an RWE übertragen sind.

Allerdings sind die Zahlen für Innogy alleine nachvollziehbar: Der Beitrag von Innogy zum bereinigten Ebit der Neunmonatszahlen lag bei 4 Millionen Euro, beim Umsatz waren es 940 Millionen Euro. Eon hatte Innogy von RWE am 17. September im Rahmen eines lange geplanten Deals übernommen. Somit beziehen sich die Neunmonatszahlen auf Eon und 13 Tage Innogy. Im Rahmen der Transaktion teilen die beiden Ex-Rivalen die Geschäftsfelder untereinander auf: An RWE gehen alle erneuerbaren Energien von Eon und Innogy, Eon übernimmt dafür das komplette Geschäft mit Netzen und Vertrieb.

@ dpa.de