TATA STEEL LTD, INE081A01012

ESSEN - Der Industriekonzern Thyssenkrupp hat seine Ergebnisse im zweiten Quartal dank der guten Entwicklung im Stahlgeschäft deutlich verbessert.

15.05.2018 - 10:15:44

Stahlsparte beflügelt Thyssenkrupp im zweiten Quartal. In den Monaten Januar bis März stieg das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis (Ebit) um gut ein Fünftel auf 500 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Dienstag in Essen mitteilte. Dabei bremsten negative Währungseffekte und höhere Materialkosten bei den Industriegütergeschäften die Entwicklung. Der Umsatz stieg leicht um 1 Prozent auf 10,75 Milliarden Euro. In den Vorjahreszahlen nicht mehr enthalten sind dabei die Ergebnisse des inzwischen verkauften brasilianischen Stahlwerkes.

In den Monaten Januar bis März stieg das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis (Ebit) um gut ein Fünftel auf 500 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Dienstag in Essen mitteilte. Der Umsatz stieg leicht um 1 Prozent auf 10,75 Milliarden Euro. Der starke Euro machte dabei dem Unternehmen zu schaffen - währungsbereinigt stieg der Umsatz um 5 Prozent. In den Vorjahreszahlen nicht mehr enthalten sind dabei die Ergebnisse des inzwischen verkauften brasilianischen Stahlwerkes.

Von der Nachrichtenagentur Bloomberg befragte Analysten erwarteten im Schnitt ein bereinigtes Ebit von 501,7 Millionen Euro und einen Umsatz von 10,6 Milliarden Euro. Das Nettoergebnis verbesserte der Konzern deutlich auf 243 Millionen Euro - im Vorjahreszeitraum hatte Thyssenkrupp wegen hoher Abschreibungen auf das brasilianische Stahlwerk tiefrote Zahlen geschrieben.

Deutlich verbessert zeigte sich die Stahlsparte, die vor dem Zusammenschluss mit den europäischen Aktivitäten von Tata Steel steht. Dank höherer Preise konnte der Bereich sein bereinigtes Ebit mit 198 Millionen Euro mehr als verdoppeln. Den Zeitplan für den Zusammenschluss bekräftigte Thyssenkrupp und geht davon aus, dass die Verträge im ersten Halbjahr unterschrieben werden können. Danach will Thyssenkrupp auch eine neue Strategie vorlegen. Auf einen Zeitplan wollte sich Finanzvorstand Guido Kerkhoff in einer Telefonkonferenz jedoch nicht festlegen lassen. Mit dem Abschied vom volatilen Stahlgeschäft will sich der Konzern verstärkt auf seine Industriegütergeschäfte konzentrieren.

Ausgerechnet die Industriegütergeschäfte litten dabei im zweiten Quartal unter den gestiegenen Materialkosten. Das Komponentengeschäft verzeichnete einen Ergebnisrückgang. Während das Teilegeschäft für die Automobilindustrie gut lief, wirkt sich die weiterhin geringe Nachfrage aus der Windkraftindustrie negativ aus. Bei der Aufzugssparte sank der Gewinn leicht. Der derzeit schwächelnde Anlagenbau schrieb rote Zahlen. Hier hatte das Unternehmen ein Sparprogramm eingeleitet, welches ab der zweiten Geschäftsjahreshälfte "eine spürbare Ergebnisverbesserung" bringen soll.

Die Jahresprognose bekräftigte der Konzern. Der Umsatz soll im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich steigen und das bereinigte operative Ergebnis von 1,7 Milliarden Euro im Vorjahr auf 1,8 bis 2,0 Milliarden Euro zulegen. Der Jahresüberschuss wird deutlich positiv erwartet. Für das dritte Quartal kündigte Thyssenkrupp ein leichtes Wachstum an. So soll das bereinigte Ebit geringfügig über dem Vorjahreswert von 519 Millionen Euro liegen.

@ dpa.de

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