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Thyssenkrupp, DE0007500001

ESSEN - Der angeschlagene Industriekonzern Thyssenkrupp streicht nach einem weiteren Verlustjahr die Dividende.

21.11.2019 - 07:02:24

Thyssenkrupp streicht Dividende und erwartet höhere Verluste. Im vergangenen Geschäftsjahr 2018/19 (per Ende September) stieg der Fehlbetrag um ein Vielfaches von 62 Millionen auf 304 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag in Essen mitteilte. Dabei belasteten schlechte Stahlgeschäfte, Verluste im Anlagenbau, Restrukturierungskosten sowie Rückstellungen für ein Kartellverfahren. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) sank um 44 Prozent auf 802 Millionen Euro, wobei das zur Disposition stehende Aufzuggeschäft den Löwenanteil beitrug.

Die Zahlen fielen noch etwas schwächer aus, als von Analysten erwartet. Zudem hatten die Marktexperten auf eine unveränderte Dividende von 0,15 Euro je Aktie gehofft.

Besserung ist für das laufende Jahr nicht zu erwarten. Thyssenkrupp geht im Stahlgeschäft von einer schwächeren Entwicklung aus. Das bereinigte Ebit soll daher das Niveau des Vorjahres erreichen. Höhere Restrukturierungskosten würden zu einem deutlich höheren Verlust führen als im Vorjahr, kündigte das Unternehmen an. Analysten hatten dagegen im Vorfeld mit einem Anstieg des bereinigten Ebit sowie der Rückkehr in die Gewinnzone gerechnet.

Wegen der schwachen Konjunktur sowie der laufenden Restrukturierung verschob Thyssenkrupp zudem seine Mittelfristziele für 2020/21. Der "Anspruch" bleibe dabei erhalten, die Geschäfte würden ihre Ziele jedoch "zu unterschiedlichen Zeitpunkten" erreichen.

@ dpa.de

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