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Thyssenkrupp, DE0007500001

ESSEN - Beim angeschlagenen Industriekonzern Thyssenkrupp ist laut NRW-Ministerpräsident Armin Laschet eine Sonderausschüttung aus einem Verkauf der profitablen Aufzugssparte vom Tisch.

01.10.2019 - 15:38:26

Laschet: Cevian verzichtet auf Sonderdividende bei Thyssenkrupp. Der Großaktionär "Cevian Capitals hat mir gegenüber seinen Verzicht auf die Ausschüttung einer Sonderdividende erklärt", sagte Laschet am Dienstag dem "Handelsblatt". Damit seien die Irritationen der vergangenen Wochen ausgeräumt. Die Erlöse aus dem Aufzugsgeschäft müssten "in die die Zukunft des Unternehmens investiert werden". Laschet ist Mitglied des Kuratoriums der Krupp-Stiftung, dem größten Aktionär des Konzerns.

Ein Cevian-Sprecher betonte, dass Cevian keine Sonderdividende gefordert habe. Der schwedische Investor hält 18 Prozent an Thyssenkrupp. Der Sprecher verwies darauf, dass Cevian bei zwei Kapitalerhöhungen bei Thyssenkrupp voll mitgezogen und 2017 gegen die Verteilung einer Dividende gestimmt habe. Der stellvertretende Thyssenkrupp-Aufsichtsratsvorsitzende Markus Grolms von der IG Metall sagte der "WAZ", ihm liege eine entsprechende schriftliche Zusicherung von Cevian-Gründungspartner Lars Förberg vor.

Bei Thyssenkrupp wird um die Zukunft der Aufzugssparte gerungen. Der bisherige Vorstandschef Guido Kerkhoff hatte zunächst einen Teil-Börsengang der Aufzugssparte geplant, um Geld in die leeren Kassen zu bekommen. Später schloss er auch einen Teilverkauf nicht aus. Für Unruhe hatten Berichte gesorgt, Cevian fordere einen Komplettverkauf und eine Sonderdividende aus den erwarteten Einnahmen in Milliardenhöhe. Der Essener Traditionskonzern wird seit Dienstag von Martina Merz als neuer Vorstandschefin geführt.

@ dpa.de

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