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RWE AG(NEU), DE0007037129

ESSEN - Bei Deutschlands größtem Stromerzeuger dringen Aktionäre auf einen schnelleren Kohleausstieg.

28.04.2021 - 14:17:27

RWE-Aktionäre kritisieren mangelndes Tempo beim Kohleausstieg. "Mit einem CO2-Ausstoß von knapp 69 Millionen Tonnen im Jahr 2020 ist RWE immer noch ein Emissions-Schwergewicht in Europa", kritisierte Vanessa Golz von der Sparkassen-Fondstochter Deka Investment in ihrem Beitrag zur Online-Hauptversammlung des Stromversorgers am Mittwoch. "Deshalb ist eine Beschleunigung beim Braunkohleausstieg notwendig." Henrik Pontzen von der Fondsgesellschaft Union Investment forderte ebenfalls mehr Tempo beim Umbau der Stromerzeugung zu erneuerbaren Energien.

die Ökostromerzeugung bei RWE kräftig ausgebaut. Ende April übernimmt der bisherige Finanzchef Krebber das Ruder bei RWE.

Als "reine Spekulationen" bezeichnete Schmitz Berichte, RWE könne seine fossilen Energien verkaufen oder aus dem Konzern ausgliedern. Der öffentlich-rechtliche Vertrag zum Kohleausstieg setze "für solche Maßnahmen enge Handlungsgrenzen". RWE erhält für das vorzeitige Abschalten aller Braunkohlekraftwerke bis 2038 eine Entschädigung von 2,6 Milliarden Euro.

Schmitz zeigte sich zuversichtlich, dass die EU-Kommission im laufenden Prüfverfahren diese Beihilfe durchwinken wird. Mehrere kommunale und regionale Energieversorger befürchten Wettbewerbsvorteile für RWE und haben sich mit eigenen Stellungnahmen an dem Verfahren beteiligt, wie Krebber bestätigte.

@ dpa.de