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ESCHWEILER - Fünf Aktivisten sollen im November 2017 ein Braunkohlekraftwerk im Rheinland blockiert haben.

28.10.2019 - 05:49:24

Kohlekraftwerk blockiert - Fünf Aktivisten vor Gericht. An diesem Mittwoch (30.10.) beginnt deswegen ein erster Prozess. Sie sind nach Angaben des Amtsgerichts Eschweiler unter anderem wegen Hausfriedensbruchs und Störung öffentlicher Betriebe angeklagt. Das Urteil könnte für vier der Angeklagten über dieses Verfahren hinaus eine größere Tragweite haben.

Wegen der Blockade seines Braunkohlekraftwerks Weisweiler verlangt der Energiekonzern RWE von insgesamt sechs Aktivisten rund zwei Millionen Euro Schadenersatz. Vier der Aktivisten stehen auch in Eschweiler vor Gericht. Das Landgericht Aachen setzte die Verhandlung zunächst aus, um das Verfahren in Eschweiler abzuwarten.

Mit der Blockadeaktion, die parallel zur Weltklimakonferenz in Bonn stattfand, hatten die Aktivisten das Kraftwerk über Stunden vom Kohlenachschub abgeschnitten. RWE musste nach eigenen Angaben drei Kraftwerksblöcke vorübergehend vom Netz nehmen und fehlenden Strom teuer zukaufen.

Die Aktivisten hatten am frühen Morgen einen Bagger am Kohlebunker und ein Förderband besetzt und so die Kohlezufuhr gestoppt. Die Polizei war mit Spezialisten einer technischen Einheit im Einsatz, um die Aktivisten zu lösen.

@ dpa.de