Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Moderna, US60770K1079

(erweiterte Fassung)

02.12.2020 - 21:51:28

Müssen ohne große Impfstoffmengen durch Winter kommen

zusammen könne Deutschland im ersten Quartal 2021 wahrscheinlich sieben Millionen Impfdosen bekommen. Nötig seien dann zwei Impfungen in bestimmtem Abstand. Zeigen müsse sich zudem, wie viele Menschen sich jeweils für Impfungen entscheiden. Beim Impfstoff des Herstellers Astra Zeneca könne man angesichts von Verzögerungen in der Erprobung nicht genau sagen, ob er noch im ersten Quartal zur Verfügung stehe. "Wenn Ja, dann haben wir uns da ziemlich viele Dosen gesichert", sagte Merkel.

Im zweiten Quartal 2021 würden sich mögliche Mengen voraussichtlich schon "sehr viel besser darstellen", im dritten Quartal werde bei erwartetem Verlauf dann sehr viel Impfstoff verfügbar sein. Die Einschätzungen zur weiteren Entwicklung sollten immer wieder fortgeschrieben werden, sagte Merkel. Sie betonte mit Blick auf die nächsten Schritte hin zum Einsatz von Impfstoffen: "Wir vertrauen der Europäischen Medizin-Agentur." Sie sei die Zulassungsbehörde, die sicher und ordentlich arbeiten werde. Dies werde dann auch dazu führen, dass Impfstoffe europaweit zugelassen werden.

Erste Impfstoff-Zulassungen in der EU könnten Ende Dezember kommen, erläuterte Merkel. Deswegen sei es wichtig, dass die Vorbereitungen darauf dann schon weit gediehen seien. In den Bundesländern gebe es große Anstrengungen beim Aufbau vorgesehener regionaler Impfzentren.

Daneben stünden genauere Festlegungen zur Reihenfolge von Impfungen aus, mit denen sich zunächst die Ständige Impfkommission befassen soll. "Wir werden eine Feinpriorisierung nicht machen, bevor wir nicht die Empfehlung der Ständigen Impfkommission haben", sagte Merkel. Auf dieser Grundlage werde das Bundesgesundheitsministerium dann eine Verordnung erlassen, die auch mit den Ländern abgestimmt werde. Es sei derzeit nicht abschließend zu sagen, ob dies noch vor Weihnachten oder unmittelbar danach der Fall sein werde.

Die Kanzlerin verwies darauf, dass dafür zunächst auch Daten aus dem Zulassungsverfahren benötigt würden - erste Entscheidungen dazu hatte die EU-Agentur bis spätestens 29. Dezember in Aussicht gestellt. Es könne sich zudem auch von Impfstoff zu Impfstoff unterscheiden, wie bestimmte gefährdete Gruppen darauf reagieren, erläuterte Merkel.

Merkel bekräftigte, dass bei den Impf-Prioritäten vom Grundsatz her zum einen Beschäftigte im Gesundheitswesen und in der Pflege sowie in der wichtigen "Infrastruktur" des Landes im Blick stünden - etwa Polizisten, die bei Demonstrationen "sehr in Berührung kommen mit anderen Menschen. Der "Grundstrang" richte sich nach der Linie "Je älter, desto größer das Risiko". Ältere sollten also zuerst geimpft werden können, dann weitere Menschen absteigend nach Lebensalter.

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) mahnte beim Bund rasche Festlegungen zu den Rahmenbedingungen an. Viele Länder wie auch Berlin seien mit ihren Impfzentren schon gut vorbereitet. "Aber wichtig ist, dass wir hier gemeinsam dranbleiben." Nötig seien Regelungen zum Einladungssystem für die Betroffenen, das bundesweit einheitlich gestaltet werden soll. Hier brauchten die Länder schnelle Planungssicherheit. "Das macht sich nicht von alleine."

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Trudeau zu Kritik an Impfstart: Auch Merkel beklagt sich über Kritik. Sie habe sich dabei beklagt, dafür kritisiert zu werden, dass es in Deutschland nicht so gut laufe wie in Kanada, sagte Trudeau am Dienstag (Ortszeit) in einem Videomitschnitt, der auf dem Portal Global News zu sehen war. TORONTO - Kanadas Premierminister Justin Trudeau hat Kritik in seinem Land am Impfstart gegen das Coronavirus abgewiegelt - und dabei auf ein Telefonat mit Bundeskanzlerin Angela Merkel verwiesen. (Wirtschaft, 20.01.2021 - 14:04) weiterlesen...

NRW verschiebt Start der Corona-Impfzentren um eine Woche. DÜSSELDORF - Wegen der verzögerten Lieferung des Corona-Impfstoffs von Biontech verschiebt Nordrhein-Westfalen den Start der Impfungen für über 80-Jährige, die zu Hause leben. Die 53 Impfzentren im Land nähmen ihren Betrieb nun erst am 8. Februar auf - eine Woche später als bislang geplant, sagte ein Sprecher des NRW-Gesundheitsministeriums am Mittwoch auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. NRW verschiebt Start der Corona-Impfzentren um eine Woche (Wirtschaft, 20.01.2021 - 09:00) weiterlesen...

Gesundheitsministerium beantwortet SPD-Fragenkatalog zum Impfen. In dem 30-seitigen Papier, das am Dienstag in Berlin bekannt wurde, wird Stellung zu 24 Fragen genommen, etwa zum Zeitpunkt der Bestellung von Impfstoffen, zu Liefermengen oder warum in anderen Ländern wie den USA oder Israel mehr und schneller Impfstoff zur Verfügung steht. BERLIN - Das Bundesgesundheitsministerium hat den umfangreichen Fragenkatalog der SPD beantwortet, den diese im Zuge der Debatte über Probleme beim Corona-Impfstart übermittelt hatte. (Boerse, 19.01.2021 - 11:04) weiterlesen...

England lädt mit Über-70-Jährigen zweite Gruppe zum Impfen ein. Premierminister Boris Johnson bezeichnete die Einladung der mehr als fünf Millionen zählenden Gruppe am Montag als "signifikanten Meilenstein" im Kampf gegen die Pandemie. LONDON - In England sollen nun auch die Über-70-Jährigen sowie medizinisch besonders gefährdete Menschen eine Einladung zur Corona-Impfung erhalten. (Boerse, 18.01.2021 - 09:52) weiterlesen...

GESAMTROUNDUP/Piksen in der Kirche - Englische Kathedralen werden zu Impfzentren. Am Wochenende wurden Hunderte in der mehr als 800 Jahre alten, berühmten Kathedrale im südenglischen Salisbury zu den Klängen der Orgel gepikst. Auch in Lichfield im Norden Englands impften Mediziner in einer Kathedrale, eine weitere soll am Montag folgen. In den meisten Regionen finden Gottesdienste derzeit nur online statt, so dass die Gotteshäuser, die teilweise viel Platz bieten, leer stehen. SALISBURY/LICHFIELD - Beim Impfen von Millionen von Menschen innerhalb weniger Wochen setzt man in England zum Teil auf ungewöhnliche Kulissen. (Wirtschaft, 17.01.2021 - 15:49) weiterlesen...

Piksen in der Kirche - Englische Kathedralen werden zu Impfzentren. In der Kathedrale im nordenglischen Lichfield haben die Impfungen in der ungewöhnlichen Kulisse bereits am Freitag begonnen, in der berühmten Kathedrale in Salisbury in Südengland sollte ab Samstag zu den Klängen der Orgel gepikst werden. In den meisten Regionen finden Gottesdienste derzeit nur online statt, sodass die Gotteshäuser, die teilweise viel Platz bieten, leer stehen. LICHFIELD/SALISBURY - In England sind die ersten Menschen in Kirchen gegen das Coronavirus geimpft worden. (Wirtschaft, 16.01.2021 - 17:47) weiterlesen...