Produktion, Absatz

Erste Annäherung bei Tarifverhandlungen öffentlicher Banken

20.10.2021 - 09:25:29

Erste Annäherung bei Tarifverhandlungen öffentlicher Banken. BERLIN/WIESBADEN - Bei den Tarifverhandlungen für Landes- und Förderbanken haben sich Arbeitgeber und Gewerkschaften in der dritten Runde ein Stück angenähert. Sie vereinbarten bis zur nächsten Runde am 19. November einen Fahrplan für die Reform des Tarifentgeltsystems zu entwickeln, wie der Verband öffentlicher Banken (VÖB) und die Gewerkschaft Verdi am Mittwoch mitteilten. Die Reform soll bis Sommer 2022 verhandelt werden.

"Die von den Gewerkschaften geforderte Entkopplung der Reform des Entgeltsystems von den Gehaltsgesprächen hielten wir nicht für richtig - wir wollen gute Verhandlungsergebnisse, aber nicht aus Prinzip blockieren", sagte Gunar Feth, Verhandlungsführer der öffentlichen Banken. Die nun gewählte Option, "bei der wir im weiteren Verlauf der Tarifgespräche eine Parallelität der Verhandlungsstränge anstreben, bringt uns unserem Ziel ebenso konsequent näher."

Verdi-Verhandlungsführer Jan Duscheck erklärte: "Jetzt muss es darum gehen, gemeinsame Lösungen für die Zukunft zu entwickeln. Einseitige Einschnitte, wie bei den Berufsjahresaufstiegen, sind nicht akzeptabel." Der Deutsche Bankangestellten-Verband (DBV) begrüßte, dass parallel über Gehälter und Tarifsystem verhandelt werden solle.

Keinen Durchbruch gab es bei andere Themen wie beim Entgelt und mobiler Arbeit für die rund 60 000 Beschäftigten von Landes- und Förderbanken sowie mehreren Sparkassen. Die Verhandlungen sollen am 19. November in Frankfurt fortgesetzt werden.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Verbraucherschützer kritisieren Handelsvorgaben für Obst und Gemüse. In zwei aktuellen Veröffentlichungen bemängeln beide Stellen, dass es in den Supermärkten in Deutschland noch zu wenig Obst und Gemüse mit "Makeln" gebe. Die Ursache dafür sehen UBA und Verbraucherzentralen in "zahlreichen selbstgesetzten Vorgaben" des Handels, heißt es. BERLIN - Das Umweltbundesamt (UBA) und die Verbraucherzentralen fordern den Handel dazu auf, von seinen strengen Vorgaben zum "perfekten Aussehen" von Obst und Gemüse abzurücken, um Lebensmittelverluste zu vermeiden. (Boerse, 24.01.2022 - 16:33) weiterlesen...

Bund stoppt staatliche Förderung für Hausbauer und sorgt für Proteste. Dabei geht es um Programme für mehr Energieeffizienz. Begründet wurde dies auch mit einer "Fehlsteuerung" beim Klimaschutz. Im Wirtschaftsministerium war intern von einer "Notbremse" die Rede. Der Schritt löste Proteste der Wohnungswirtschaft aus. Der Bund plant nun neue Förderprogramme sowie gesetzliche Neubaustandards. BERLIN - Schlechte Nachrichten für Hausbauer: Die neue Bundesregierung hat angesichts einer Antragsflut und drohender Mehrkosten in Milliardenhöhe staatliche Förderungen für Neubauten gestoppt. (Wirtschaft, 24.01.2022 - 16:26) weiterlesen...

KORREKTUR: Bahn lässt neuen Batteriezug mit Fahrgästen fahren (Berichtigt wird in der Überschrift und im ersten Absatz, dass es um die erste Passagierfahrt eines neuen Batteriezugs geht. (Boerse, 24.01.2022 - 16:24) weiterlesen...

Standort für Trinity-Werk von VW soll möglichst Ende 2022 feststehen. "Gegenwärtig werden verschiedene Standorte in Niedersachsen geprüft", hieß es am Montag aus dem Unternehmen. Konkret beschlossen sei noch nichts. Solle die im Aufsichtsrat vereinbarte Trinity-Fertigung 2026 starten, müsse man aber einen Baubeginn spätestens ab dem Frühjahr 2023 ins Auge fassen. WOLFSBURG - Volkswagen will die Standortentscheidung zum geplanten Werk für das künftig zentrale Elektromodell Trinity möglichst bis zum Jahresende getroffen haben. (Boerse, 24.01.2022 - 16:11) weiterlesen...

EU-CO2-Vorgaben in Konzern und Kernmarke geschafft. Dies zeigten vorläufige Daten, teilten die Wolfsburger am Montag mit. 2020 hatte die Gruppe in der Summe die Vorgaben knapp verfehlt. WOLFSBURG/BRÜSSEL - Volkswagen hat 2021 mit seinen verkauften Neuwagen die angepassten CO2-Flottenziele der EU nach eigenen Angaben im Gesamtkonzern und in der Kernmarke eingehalten. (Boerse, 24.01.2022 - 16:00) weiterlesen...

Containerschiffe dürfen mehr Tiefgang haben. Nach einer ersten Teilfreigabe im Mai 2021 gibt es grünes Licht für die zweite Freigabestufe, wie die Hamburger Wirtschaftsbehörde und die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes mitteilten. Für Hamburgs Hafen, der unter Konkurrenzdruck der größeren Rivalen Rotterdam und Antwerpen steht, ist das ein "Meilenstein", wie Wirtschaftssenator Michael Westhagemann am Montag hervorhob. HAMBURG - Ausgebaggert ist die tiefer gelegte Elbe schon seit dem vorigen Jahr - nun dürfen ein- und auslaufende Schiffe auch die damit zur Verfügung stehenden Tiefgänge voll ausschöpfen. (Boerse, 24.01.2022 - 15:54) weiterlesen...