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Siemens Healthineers, DE000SHL1006

ERLANGEN - Der Medizintechnikkonzern Siemens Healthineers für 16,4 Milliarden Dollar (14 Mrd Euro) an, wie Siemens Healthineers am Sonntag in Erlangen mitteilte.

03.08.2020 - 08:15:26

Siemens Healthineers will mit Milliardenübernahme in den Dax. Es ist die bisher größte Übernahme in der Geschichte des Unternehmens. Die Konzernmutter Siemens stellt eine Brückenfinanzierung bereit. Zudem plant Healthineers eine Kapitalerhöhung. Damit könnte der Siemens-Tochter der Aufstieg in den Dax winken.

notiert. Durch den steigenden Streubesitz und das zu erwartende höhere Handelsvolumen winkt Healthineers auch die Aufnahme in den Dax. Dies sei nur "eine Frage der Zeit", sagte Montag. Und Schmitz erklärte, spätestens zur nächsten regulären Überprüfung des Index im kommenden Jahr durch die Deutsche Börse sei ein Aufstieg möglich.

Healthineers zog zudem die Veröffentlichung des Quartalsberichts um einen Tag auf Sonntag vor. Demnach rechnet das Unternehmen in den letzten drei Monaten des Geschäftsjahres 2019/2020 nach der zuletzt coronabedingten Schwäche wieder mit deutlich besseren Geschäften und wagt jetzt auch wieder eine Prognose für das gesamte Geschäftsjahr. "Für das vierte Quartal erwarten wir eine deutliche Verbesserung unserer Geschäftsentwicklung im Vergleich zum dritten Quartal", sagte Montag. So hätten sich Test- und Untersuchungsvolumina wieder weitgehend von ihren Tiefständen erholt, so Schmitz, der erklärte, das Unternehmen habe die Talsohle hinter sich gelassen.

Healthineers rechnet der neuen Prognose zufolge im Ende September auslaufenden Geschäftsjahr 2020 mit einem stabilen Umsatz auf vergleichbarer Basis - also ohne Übernahme- und Währungseffekte. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn je Aktie soll zwischen 1,54 und 1,62 (Vorjahr: 1,70) Euro liegen. Ursprünglich hatte Healthineers bei beiden Werten mit einem Anstieg gerechnet, diese Prognose aber Anfang Mai wegen der coronabedingten Unsicherheiten zurückgezogen.

Im dritten Quartal ging der Umsatz im Vergleich zum Vorjahresabschnitt um 7,2 Prozent auf 3,31 Milliarden Euro zurück - auf vergleichbarer Basis habe der Rückgang 6,9 Prozent betragen. Dabei belastete die Corona-Krise insbesondere das Diagnostikgeschäft, da das Testaufkommen für Routine-Untersuchungen sank. In der Bildgebung und in der Präzisionsmedizin fielen die Rückgänge deutlich geringer aus. Das um Sondereffekte bereinigte Ebit fiel um 15 Prozent auf 461 Millionen Euro. Nach Steuern verdiente Healthineers 271 Millionen Euro im Vergleich zu 353 Millionen Euro im Vorjahr. Damit erfüllte der Konzern beim Umsatz die Erwartungen der Experten und übertraf sie beim operativen Ergebnis.

@ dpa.de