SIEMENS AG, DE0007236101

ERFURT - Vor einem Treffen mit Managern des Elektrokonzerns Siemens hat Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) Alternativen zu Schließung oder Verkauf von Werken der Kraftwerkssparte gefordert.

10.12.2017 - 15:53:25

Tiefensee: Bedrohte Werke sollen bei Siemens bleiben. "Es müssen andere als diese Optionen ausgelotet werden", sagte Tiefensee auf dpa-Anfrage. Zur Zukunft der Werke soll es an diesem Montag ein Treffen von Siemens-Managern mit Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) sowie Wirtschaftsministern mehrerer Bundesländer in Berlin geben.

"Wir werden gegenüber Siemens deutlich machen, dass die Werke im Konzernverbund bleiben sollen", sagte Tiefensee. In Thüringen geht es um ein Generatorenwerk in Erfurt mit etwa 700 Beschäftigten, das nach den Plänen verkauft werden soll. Dagegen hatten auch die Fraktionen des Landtags protestiert.

Tiefensee rechnet mit einer gemeinsamen Position der Wirtschaftsminister. "Wir lassen uns nicht auseinanderdividieren", sagte er. In Sachsen sollen Standorte in Görlitz und Leipzig geschlossen werden. Siemens reagiert damit nach eigenen Angaben auf schlechter laufende Geschäfte in der Kraftwerks- und Antriebstechnik.

Zu dem Gespräch eingeladen sind die Wirtschaftsminister der Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Hessen, Bayern, Berlin, Sachsen, Thüringen und Brandenburg, hieß es vor dem Treffen.

@ dpa.de

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