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Metallindustrie, Auto

ERFURT - Die IG Metall hat die Thüringer Arbeitgeber aufgefordert, ihre Blockadehaltung bei der Angleichung der Arbeitszeiten an das Westniveau aufzugeben.

03.10.2019 - 16:05:24

IG Metall pocht auf Arbeitszeitangleichung Ost an West. Bisher sei keine Bereitschaft der Arbeitgeber erkennbar, dazu eine belastbare Vereinbarung zu treffen, erklärte der auch für Thüringen zuständige IG Metall-Bezirksleiter Jörg Köhlinger. "Am 29. Jahrestag der deutschen Einheit ist eine Zusammenführung überfällig, stattdessen wollen die Arbeitgeber weiter eine Unterscheidung in Ost und West", erklärte der Gewerkschafter.

In Ostdeutschland wird in der Metall- und Elektroindustrie noch 38 Stunden pro Woche gearbeitet. In Westdeutschland gilt seit mehr als zwei Jahrzehnten die 35-Stunden-Woche. Am Montag hatte die IG Metall Verhandlungen, die für Berlin, Brandenburg und Sachsen liefen, für beendet erklärt. Der dortige IG-Metall-Bezirksleiter Olivier Höbel kündigte an, dass die 35-Stunden-Woche nun "Betrieb für Betrieb" angegangen werden solle. In Thüringen gab es Ende September Verhandlungen, ohne dass bislang ein tragfähiger Kompromiss in Sicht ist.

Laut IG Metall arbeiten die ostdeutschen Metall-Arbeitnehmer hochgerechnet auf ein Arbeitsleben statistisch drei zusätzliche Arbeitsjahre absolvieren. Köhlinger erklärte, "die Thüringer Tarifkommission der IG Metall wird über das weitere Vorgehen diskutieren." Die IG Metall habe vorgeschlagen, die Ungleichheit bei den Arbeitszeiten mit einem flexiblen Angleichungstarifvertrag über einen gewissen Zeitraum aufzulösen.

Der DGB Hessen-Thüringen hat errechnet, dass die Arbeitnehmer in Thüringen insgesamt länger arbeiten als in den meisten anderen Bundesländern. Im vergangenen Jahr hätten sie 65 Stunden mehr gearbeitet als die im Bundesdurchschnitt erbrachten 1370 Arbeitsstunden. Das seien immerhin etwa eineinhalb Arbeitswochen mehr, die in Thüringen erbracht worden seien, teilte der DGB mit.

@ dpa.de

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