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Metro AG, DE000BFB0019

DUISBURG - Seine Beteiligung an den schwächelnden Handelskonzernen Metro und Ceconomy hat dem Familienkonzern Haniel 2018 tiefrote Zahlen beschert.

10.04.2019 - 14:56:25

Beteiligungen an Metro und Ceconomy bescheren Haniel tiefrote Zahlen. Insgesamt musste das Duisburger Traditionsunternehmen für das abgelaufene Geschäftsjahr einen Verlust nach Steuern von 848 Millionen Euro ausweisen, wie es am Mittwoch mitteilte. Im Vorjahr hatte der Konzern noch einen Gewinn von 248 Millionen Euro gemacht.

Verantwortlich für die tiefroten Zahlen waren Wertberichtigungen von insgesamt rund 1,1 Milliarden Euro auf die Beteiligungen an dem Großhändler Metro und dem Elektronikhändler Ceconomy (Media Markt Saturn), deren Börsenkurs im vergangenen Jahr massiv eingebrochen war.

Die negative Entwicklung bei Metro und Ceconomy überschattete die überwiegend positive Entwicklung in den anderen Bereichen des Familienkonzerns. Insgesamt konnte Haniel seinen Umsatz um 13 Prozent auf 4,7 Milliarden Euro steigern. Das operative Ergebnis (Ebita) erhöhte sich sogar um 19 Prozent auf 301 Millionen Euro.

Bereits im Frühjahr 2018 hatte Haniel die Weichen für den Ausstieg aus dem Metro-Engagement eingeleitet, das dem Familienunternehmen in den vergangenen Jahren schon erhebliche Verluste beschert hatte. Im ersten Schritt wurden 7,3 Prozent der Metro-Stammaktien an den tschechischen Milliardär Daniel Kretinsky veräußert, der sich gleichzeitig eine Option auf das verbliebene 15,2 prozentige Metro-Aktienpaket sicherte. An der Ceconomy-Beteiligung will Haniel dagegen vorläufig festhalten.

@ dpa.de

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Haniel nimmt Kretinskys Übernahmeangebot für Metro-Aktien an. "Wir sind davon überzeugt, dass eine Vereinfachung der Aktionärsstruktur und die Ausübung der Kontrollfunktion durch einen Großaktionär die besten Voraussetzungen bieten, die Metro AG in einem fordernden Marktumfeld erfolgreich zu transformieren", sagte der Haniel-Vorstandsvorsitzende Thomas Schmidt am Donnerstag in Duisburg. DÜSSELDORF - Der Metro-Großaktionär Haniel hat erwartungsgemäß das Übernahmeangebot des tschechischen Milliardärs Daniel Kretinsky für die noch in seinem Besitz befindlichen Metro-Aktien angenommen. (Boerse, 18.07.2019 - 14:29) weiterlesen...

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Kreise: Metro will drohende Übernahme durch Sonderdividende verhindern. Gezahlt werden könnte diese aus den Erlösen aus dem geplanten Verkauf der Supermarktkette Real sowie des China-Geschäfts, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Situation vertraute Personen. Eine endgültige Entscheidung gebe es noch nicht. DÜSSELDORF - Der Handelskonzern Metro erwägt eine Sonderdividende, um die drohende Übernahme durch den tschechischen Milliardär Daniel Kretinsky zu verhindern. (Boerse, 17.07.2019 - 08:39) weiterlesen...