Produktion, Absatz

DÜSSELDORF - Rund ein halbes Kilogramm Weihnachtssüßigkeiten vom Schokoladennikolaus bis zur Marzipankartoffel kauft jeder Verbraucher in Deutschland im Durchschnitt in der Weihnachtszeit.

02.12.2018 - 08:48:45

Nielsen: Jeder Deutsche kauft ein halbes Kilo Weihnachtssüßigkeiten. In der vergangenen Weihnachtssaison gaben die Bundesbürger dafür rund 621 Millionen Euro aus. Das waren etwa vier Prozent mehr als im Vorjahr, wie aus einer Studie des Marktforschers Nielsen hervorgeht.

"Die Deutschen lieben Weihnachtssüßigkeiten. Die Saison dafür startet im Lebensmitteleinzelhandel mittlerweile immer früher", sagte die Nielsen-Süßwarenexpertin Gabriele Prävk. Mittlerweile stünden Lebenkuchen und Co. teilweise schon im September in den Regalen.

Den ersten Platz in der Hitliste der Weihnachtssüßigkeiten belegen Nielsen zufolge nach wie vor Schokoladenfiguren - allen voran natürlich der Schokoladennikolaus. Rund 10 000 Tonnen der Schokofiguren wurden in der vergangenen Weihnachtssaison verkauft. Platz zwei im Beliebtheitsranking ging an Marzipanprodukte.

Wer es weniger traditionell mag, kann inzwischen aber auch zu Weihnachtsmännern und Tannenbäumen aus Fruchtgummi greifen. "Besonders Schaumzuckerwaren waren die Überraschung der letzten Weihnachtssaison", berichtete Prävk. Die Verkaufsmengen hätten sich mehr als verdoppelt auf allerdings immer noch vergleichsweise bescheidene 111 Tonnen.

Ein weiterer Trend: "Um sich die Wartezeit bis Weihnachten zu versüßen, greifen immer mehr Deutsche im Lebensmitteleinzelhandel und in den Drogeriemärkten zu Adventskalendern", sagte Prävk. Die Adventskalender passten offenbar perfekt zu dem Wunsch der Verbraucher nach Erlebnis und Spaß beim Shoppen.

Mit einem Gesamtabsatz von rund 46 000 Tonnen Zuckerzeug ist und bleibt Weihnachten Prävk zufolge für Süßigkeiten die wichtigste Saison des Jahres. Zum Vergleich: Zu Ostern werden rund 39 000 Tonnen an Schokoladenosterhasen und Marzipaneiern umgesetzt. Zu Halloween landen gerade einmal 1800 Tonnen an Fruchtgummi-Vampiren und Schokoladen-Glubschaugen in den Einkaufswagen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Deutsche Bahn will neues Tarifangebot vorlegen. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Morgen aus Bahnkreisen. Mit der EVG will die Bahn um 10.00 Uhr weiterverhandeln. Die GDL wollte den Stand der Tarifgespräche um 9.00 Uhr in einer Pressekonferenz bewerten. BERLIN - Die Deutsche Bahn will im aktuellen Tarifkonflikt den beiden Gewerkschaften EVG und GDL am Mittwochvormittag "ein neues, verbessertes Angebot" vorlegen. (Boerse, 12.12.2018 - 08:46) weiterlesen...

Zara-Mutter Inditex steigert Gewinn. Umsatz und Gewinn legten in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahrs (per Ende Oktober) zu, wie das Unternehmen am Mittwoch in Arteixo mitteilte. Negative Währungseffekte bremsten jedoch das Wachstum. ARTEIXO - Während deutsche Modehändler unter schwierigen Marktbedingungen leiden, läuft das Geschäft der spanischen Zara-Mutter Inditex weiter gut. (Boerse, 12.12.2018 - 08:01) weiterlesen...

KORREKTUR: Online-Handel sorgt für Ansturm auf neuen Ausbildungsberuf (Im 2. (Boerse, 12.12.2018 - 07:20) weiterlesen...

Lokführergewerkschaft stellt Bahn in Tarifkonflikt Ultimatum. Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) forderte die Bahn am späten Dienstagabend ultimativ auf, ein verbessertes Lohnangebot vorzulegen. Zugleich unterbrachen die Bahn und die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) ihre parallel in Berlin geführten Tarifverhandlungen. Sie sollen am Mittwoch (10.00 Uhr) weitergeführt werden. EISENACH/BERLIN - Der Tarifkonflikt bei der Deutschen Bahn könnte sich am Mittwoch wieder zuspitzen. (Wirtschaft, 12.12.2018 - 06:32) weiterlesen...

Ärztepräsident will Reform des Paragrafen 219a. "Der Paragraf 219a ist in einer Zeit entstanden, als es das Internet als Kommunikationsmedium noch nicht gab, daher ist er reformbedürftig", sagte Montgomery der "Rheinischen Post". BERLIN - Ärztepräsident Frank Ulrich Montgomery hat eine Reform des umstrittenen Paragrafen 219a zum Werbeverbot für Abtreibungen angemahnt. (Wirtschaft, 12.12.2018 - 06:24) weiterlesen...

Deutsche Lithium-Offensive: Zugriff auf weltgrößte Reserven. Für Mittwochnachmittag ist im Beisein der bolivianischen Außen- und Energieminister sowie Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) die Unterzeichnung einer deutsch-bolivianischen Gemeinschaftsfirma geplant. In Bolivien werden im Salzsee Salar de Uyuni die weltweit größten Lithium-Vorkommen vermutet. "Lithium ist einer der Schlüsselrohstoffe des 21. Jahrhunderts", sagte der Chef des baden-württembergischen Unternehmens ACISA, Wolfgang Schmutz, der Deutschen Presse-Agentur. BERLIN - Bisher hinkt Deutschland bei Elektroautos hinterher - für die geplante Offensive bekommt ein deutsches Unternehmen nun erstmals direkten Zugriff auf den dafür wichtigen Rohstoff Lithium. (Wirtschaft, 12.12.2018 - 06:14) weiterlesen...