Produktion, Absatz

DÜSSELDORF - Pommes frites sind den Deutschen lieb und teuer.

12.08.2018 - 14:22:25

Marktforscher: Deutsche lieben Aufback-Pommes. Allein im Lebensmittelhandel und in den Drogeriemärkten geben die Bundesbürger nach einer aktuellen Untersuchung des Marktforschungsunternehmens Nielsen jährlich mehr als 216 Millionen Euro für ihr Lieblingskartoffelprodukt aus.

"Die Deutschen sind Fritten-Fans: Wenn sie die Kartoffel nicht in ihrer ursprünglichen Form kaufen, dann sind Pommes der Liebling", sagte die Nielsen-Expertin für Kartoffelprodukte, Silke Schmitt. Erst mit deutlichem Abstand folgen im Beliebtheitsranking Kroketten und Wedges aus der Tiefkühltruhe.

Mehr als 161 Millionen Packungen Tiefkühl-Pommes-frites gingen nach Angaben der Marktforscher zwischen Juli 2017 und Juni 2018 in Deutschland über den Ladentisch. Das waren fast vier Prozent mehr als in den zwölf Monaten davor. Der Durchschnittspreis lag mit 1,34 Euro leicht - 5 Cent - über dem Vorjahreswert.

Bei der Zubereitung machen es sich die Bundesbürger Nielsen zufolge gerne einfach. "Pommes aus dem Ofen sind und bleiben die liebste Zubereitungsform der Deutschen", berichtete Schmitt. Aufback-Pommes hätten einen Marktanteil von rund 96 Prozent. Pommes für die Fritteuse kommen nur auf 4 Prozent - allerdings mit steigender Tendenz.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Ju-Air nimmt unter Auflagen den Flugbetrieb wieder auf. So ist es nach Angaben vom Freitag Passagieren künftig nicht mehr erlaubt, sich nach dem Start frei in der Propellermaschine zu bewegen und sich auch im Cockpit aufzuhalten. Außerdem müssen die rund 80 Jahre alten Flugzeuge nun ein GPS-Gerät an Bord haben, mit dem die auf 300 Meter erhöhte Mindestflughöhe überprüft werden kann. DÜBENDORF - Als Konsequenz aus dem Absturz einer ihrer Oldtimer-Maschinen muss die Schweizer Fluggesellschaft Ju-Air künftig mehrere Auflagen erfüllen. (Boerse, 17.08.2018 - 19:45) weiterlesen...

Deutsche Firmen fordern von Merkel Ende der Russland-Sanktionen. Sonst verschärft sich die Lage durch neue Strafmaßnahmen der USA gegen russische Firmen und deren ausländische Geschäftspartner, wie die Deutsch-Russische Auslandshandelskammer (AHK) in Moskau am Freitag mitteilte. Merkel und Putin wollen sich am Samstag auf Schloss Meseberg bei Berlin treffen. MOSKAU - Die deutsche Wirtschaft erhofft sich von dem Treffen zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und Präsident Wladimir Putin einen "Einstieg in den Ausstieg" aus Sanktionen gegen Russland. (Wirtschaft, 17.08.2018 - 16:26) weiterlesen...

Vorwürfe zu Toll Collect: Ministerium geht in die Offensive. Um "falschen Behauptungen und Unwahrheiten" entgegenzutreten, stellte das Ministerium am Freitag Unterlagen auf seine Website. Darunter sind Rechtsgutachten, Wirtschaftlichkeitsgutachten und Vermerke. BERLIN - Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) geht angesichts von Vorwürfen zu strittigen Ausgaben des Lkw-Maut-Betreibers Toll Collect in die Offensive. (Boerse, 17.08.2018 - 16:20) weiterlesen...

ROUNDUP/Bayer widerspricht Berichten: US-Klagen gegen Dicamba bekannt. LOUIS - Der Bayer -Konzern hat Medienberichten über angeblich neue drohende US-Klagen gegen Monsanto wegen dessen Unkrautvernichters Dicamba widersprochen. "Bayer stellt klar, dass es sich bei diesen Klagen - die sich außer gegen Monsanto auch gegen verschiedene andere Unternehmen im Landwirtschaftssektor richten - nicht um einen neuen Sachverhalt handelt", teilte der Konzern am Freitag mit. Die Klagen seien seit längerem bekannt. LEVERKUSEN/ST. (Boerse, 17.08.2018 - 16:14) weiterlesen...

Trump für Lockerung der Berichtspflicht für Börsenunternehmen. Top-Wirtschaftsführer hätten ihm gesagt, dass Geschäfte noch besser laufen könnten, wenn seltener Finanzberichte vorgelegt werden müssten, twitterte Trump am Freitag. "Stoppt die Quartalsberichte und geht zu einem Sechs-Monats-System über", habe ihm einer gesagt. Das würde größere Flexibilität erlauben und Geld sparen. Eine Eindämmung der Flut an Quartalszahlen wird seit langem von verschiedenen Ökonomen gefordert. WASHINGTON - US-Präsident Donald Trump hat die Börsenaufsicht SEC angewiesen, eine Lockerung der Berichtspflichten für Aktiengesellschaften zu prüfen. (Boerse, 17.08.2018 - 15:38) weiterlesen...

Bayer widerspricht Medienbericht über neue Klagen gegen Dicamba. Bei den Klagen - die sich außer gegen Monsanto auch gegen andere Unternehmen richteten - handele es sich nicht um einen neuen Sachverhalt, erklärte der Agrarchemie- und Pharmakonzern am Freitag in Leverkusen. Die erste Klage sei im November 2016 eingereicht worden. Auch die in dem "WiWo"-Artikel genannten Verfahren seien bereits seit einigen Wochen beziehungsweise Monaten anhängig. LEVERKUSEN - Bayer hat einem Bericht der "Wirtschaftswoche" (WiWo) über neue Sammelklagen in den USA wegen des Unkrautvernichters Dicamba widersprochen. (Boerse, 17.08.2018 - 15:36) weiterlesen...