VOLKSWAGEN VORZÜGE, DE0007664039

DÜSSELDORF / PEKING - Der seit längerem schwelende Streit um eine Vorgabe für die Produktion von Elektroautos in China ist einem Pressebericht zufolge für die deutschen Autobauer glimpflich ausgegangen.

19.07.2017 - 11:46:25

'WiWo': Lösung für deutsche Autobauer bei Streit um E-Auto-Quote in China. "In der Frage der NEV-Kreditquote gibt es eine für die deutsche Automobilhersteller zufriedenstellende Lösung", zitierte die Wirtschaftswoche am Mittwoch die Deutsche Botschaft in Peking. Mit der NEV-Kreditquote ist ein bestimmter Anteil an elektrisch oder teilelektrisch betriebenen Fahrzeugen gemeint, die Hersteller auf dem chinesischen Markt bei ihren Neuzulassungen erreichen müssen. Ob die Einigung auch für andere ausländische Autobauer gilt, ist unklar.

China hatte im vergangenen Jahr einen Entwurf für verbindliche Produktionsquoten für den Anteil von Elektroantrieben bei neuen Autos präsentiert. Eigentlich hatten die deutschen Autohersteller schon geglaubt, die Regeln auch mit Hilfe von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) entschärft zu haben. Demnach sollten die Vorgaben ein Jahr später kommen und die harten Anforderungen zudem mit späteren Jahren zu verrechnen sein. Doch zuletzt sorgte ein überarbeiteter Verordnungsentwurf der chinesischen Beamten für Verwirrung - darin war von Erleichterungen keine Rede mehr.

Laut Information der Wirtschaftswoche könnte es nun eine Sonderbehandlung für die deutschen Autobauer geben. Die chinesische Regierung plant konkret, ein Punktesystem einzuführen: Ein gewisser Anteil der gebauten Autos eines Herstellers muss demnach elektrische Antriebe haben. Dabei zählen reine Elektroantriebe tendenziell mehr als Plug-in-Hybride, die mit einem Mix aus Verbrennungs- und Elektromotor fahren. Höhere Reichweiten der E-Autos sorgen ebenfalls für mehr Punkte. Schafft ein Hersteller die Vorgaben nicht, so müssen von anderen Autobauern Punkte gekauft werden.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Tarifverhandlungen über VW-Haustarif fortgesetzt. "Unsere Erwartungshaltung ist, dass Volkswagen uns große Schritte entgegenkommt", sagte IG-Metall-Bezirksleiter und Verhandlungsführer Thorsten Gröger am Dienstag mit Blick auf die jüngst starken Absatzzahlen des weltgrößten Autobauers. LANGENHAGEN - Mit der Aussicht auf eine lange Verhandlungsnacht sind die Tarifgespräche über den Haustarif bei Volkswagen in die vierte Runde gegangen. (Boerse, 20.02.2018 - 17:39) weiterlesen...

Dieselnachrüstung muss kommen. Das hat der ADAC in einer Untersuchung errechnet, die am Dienstag in Stuttgart vorgestellt wurde. "Der Test hat die Fake News der Industrie endgültig wiederlegt: Hardware-Nachrüstung funktioniert", sagte Dieter Roßkopf, Chef vom ADAC Württemberg. Der Verbraucher könne erwarten, dass die Hersteller die Verantwortung übernähmen. STUTTGART - Die Nachrüstung von Euro-5-Dieselautos mit Hardware könnte in Stadtgebieten eine Verbesserung der Luftqualität um bis zu 25 Prozent bringen. (Boerse, 20.02.2018 - 17:21) weiterlesen...

Kretschmann hofft auf Zuständigkeit des Bundes für Fahrverbote. Er hoffe, dass das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig am Donnerstag entscheide, dass Fahrverbote in die Zuständigkeit des Bundes fielen, sagte der Grünen-Politiker am Dienstag in Stuttgart. Sollte das anders kommen, wäre das schlecht für das Land. "Wenn wir verlieren, kriegen wir dicke Probleme an die Backe", meinte Kretschmann. Denn das Land könne mögliche Verbote in Eigenregie kaum kontrollieren. STUTTGART - Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann hält Diesel-Fahrverbote zur Luftreinhaltung in Städten ohne eine einheitliche Bundesregelung kaum für umsetzbar. (Boerse, 20.02.2018 - 15:14) weiterlesen...

ADAC: Diesel-Nachrüstung reduziert Stickoxid-Ausstoß um die Hälfte. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des ADAC Baden-Württemberg. "Unser Test hat gezeigt: Nachrüstung funktioniert und kann mit Unterstützung der Hersteller sogar zeitnah umgesetzt werden", sagte ADAC-Vorstandschef Dieter Roßkopf bei der Vorstellung der Test-Ergebnisse. STUTTGART - Die technische Nachrüstung von Euro-5-Dieselfahrzeugen kann deren Stickoxid-Ausstoß um 50 Prozent, in manchen Fällen sogar um mehr als 70 Prozent senken. (Boerse, 20.02.2018 - 13:45) weiterlesen...

Stuttgarter Test mit Moos gegen Feinstaub verzögert sich weiter. Ob die feingliedrige Landpflanze tatsächlich in der Lage ist, die Luftbelastung am Feinstaub-Hotspot Neckartor zu reduzieren, stehe erst nach weiteren Messungen an gleicher Stelle ohne Moos und nach wissenschaftlicher Auswertung etlicher Messergebnisse fest, sagte ein Sprecher der Stadt auf Nachfrage. Dazu werde das Moos an der 100 Meter langen und drei Meter hohen Wand Ende April von dem Metallgerüst entfernt. Das Abbau der Wand sei für Juni angesetzt. Das sei so geplant gewesen und kein Hinweis auf die Wirksamkeit. STUTTGART - Der Großversuch mit Deutschlands erster Mooswand gegen gesundheitsschädlichen Feinstaub hat sich weiter verzögert. (Boerse, 20.02.2018 - 09:24) weiterlesen...

Verhandlungen über mehr Geld für VW-Beschäftigte gehen weiter HANNOVER - Nach dem Durchbruch bei den Tarifverhandlungen in der Metallindustrie gehen am Dienstag (16.00 Uhr) in Langenhagen bei Hannover die Gespräche über den Haustarif bei Volkswagen weiter. (Boerse, 20.02.2018 - 05:46) weiterlesen...