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Thyssenkrupp, DE0007500001

DÜSSELDORF - Nach dem Kaufinteresse des britischen Konzerns Liberty Steel an Thyssenkrupps Stahlsparte hat Nordrhein-Westfalens Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) positiv reagiert.

19.11.2020 - 18:58:30

Pinkwart wertet Liberty-Interesse an Thyssenkrupp-Stahlsparte positiv. "Das ist eine brauchbare Diskussionsgrundlage", sagte der Politiker der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Freitag) über das unverbindliche, vor einem Monat bekanntgewordene Angebot, nachdem er ein Gespräch mit Liberty-Steel-Chef Sanjeev Gupta geführt und danach einen guten Eindruck hatte. "Er hat ein gut begründetes Konzept präsentiert, das sehr stark von der Transformation zu grünem Stahl geleitet wird." Es scheine so, als könnten sich Thyssenkrupps Stahlgeschäft und seine Werke anderswo in Europa gut ergänzen, sagte Pinkwart.

Kooperationen mit anderen Stahlherstellern in Europa aus, prüft aber auch ein Übernahmeangebot des britischen Konzerns. Unter IG Metallern hat der Wettbewerber keinen guten Ruf - sie bemängeln, dass das Unternehmen nur auf Billigstandorte setze.

In der Diskussion um die Zukunft von Thyssenkrupp wurde auch der Ruf nach einem Staatseinstieg laut. Minister Pinkwart äußerte sich zu einer direkten Beteiligung des Landes sehr skeptisch. Die Auflagen dafür seien so hoch, "dass sie praktisch kaum in Frage kommt". Der Minister mahnte mehr Tempo bei der Sanierung und beim Umbau zum "grünen" - also klimaschonend hergestellten - Stahl an. "Bei Thyssen-Krupp ist in den letzten Jahren leider nicht alles gut gelaufen, so dass der Handlungsdruck nun umso größer ist. Der Umbau hin zu grünem Stahl wird sehr viel schneller kommen müssen als viele denken."

@ dpa.de

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