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DÜSSELDORF - Im Corona-Jahr 2020 haben viele Menschen Trost bei Haustieren gesucht.

22.03.2021 - 15:31:30

In der Pandemie wächst die Tierliebe. Die Zahl der Hunde, Katzen, Wellensittiche und sonstigen tierischen Mitbewohner in deutschen Haushalten stieg innerhalb von zwölf Monaten um fast eine Million auf knapp 35 Millionen, wie der Industrieverband Heimtierbedarf (IVH) und der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe Deutschlands (ZFF) am Montag mitteilten. Außerdem verwöhnten die Tierhalter ihre Lieblinge mehr als sonst. Das machte die Heimtierbranche zu einem Gewinner der Pandemie.

hob dreimal im Jahr seine Prognose an und erwartete zuletzt einen Umsatz von rund 1,8 Milliarden Euro.

Das beliebteste Haustier in Deutschland war auch 2020 mit 17,5 Millionen Exemplaren die Katze. Daneben gab es 10,7 Millionen Hunde, 5 Millionen Kleintiere wie Kaninchen, Meerschweinchen, Hamster oder Mäuse und 3,5 Millionen Ziervögel. Hinzu kamen ungezählte Fische in 1,8 Millionen Aquarien und 1,4 Millionen Gartenteichen, sowie eine unbekannte Anzahl von Reptilien in 1,3 Millionen Terrarien.

So viele Tiere brauchen natürlich auch viel Futter. Das kauften die Verbraucher am liebsten im Lebensmittelhandel. Insgesamt kamen Supermärkte, Discounter und Drogeriemärkte im vergangenen Jahr mit einem Umsatz von rund 2,1 Milliarden Euro auf einen Marktanteil von 61 Prozent. Fachmärkte und der Onlinehandel spielten hier noch eine untergeordnete Rolle.

Ganz anders sah es bei Tierbedarf und Zubehör von der Hundeleine bis zum Kratzbaum aus. Hier dominierte der Fachhandel mit einem Umsatzanteil von 79 Prozent. Allerdings spielt auch bei der Versorgung der Haustiere das Internet eine immer größere Rolle. Der Umsatz mit Heimtierbedarf im Onlinehandel stieg nach Schätzungen der Verbände 2020 um über 16 Prozent auf 822 Millionen Euro.

@ dpa.de