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Tourismus, Medien

DÜSSELDORF - Fortuna Düsseldorfs Clubchef Thomas Röttgermann geht es nach seiner Kritik an der bisherigen Verteilung der nationalen TV-Gelder nicht um mehr Geld für einzelne Vereine.

23.06.2020 - 13:51:24

Röttgermann will fairen Wettbewerb: 'Internationale TV-Gelder Gift'. "Es ist durchaus denkbar, dass wir am Ende bei einem anderen Verteilungsansatz sogar weniger haben als derzeit. Wichtig ist einzig, dass die neuen Regeln wieder einen funktionierenden Wettbewerb ermöglichen, der nicht im Wesentlichen fußt auf Dividenden für vergangene Erfolge", sagte Röttgermann am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur.

Das Problem sei nicht allein die nationale Ausschüttung. "Die TV-Gelder aus den internationalen Wettbewerben sind Gift für die Wettbewerbsfähigkeit in den nationalen Ligen - die deutschen Champions-League-Teilnehmer erhalten hier bis zu 100 Millionen Euro pro Saison. Das ist mehr als Fortuna Düsseldorf insgesamt umsetzt", sagte der 59-Jährige.

Seine Befürchtung: "Alle Bundesligisten, die nicht über diese Einnahmen verfügen, werden so Jahr für Jahr automatisch immer weiter abgehängt." Seine Idee: "Wir brauchen schnell konkrete Maßnahmen und Schritte. Und schon die richtige Verteilung der Medienerlöse des jetzt neu ausgehandelten Vertrages muss anderen Prämissen folgen", sagte Fortunas Vorstandsvorsitzender.

Bislang seien die Kräfteverhältnisse im Fußball bewusst immer weiter zementiert worden. "In der Bundesliga wird das TV-Geld unter anderem nach der Platzierung der letzten 20 Jahre und den Europapokal-Teilnahmen der letzten zehn Jahre verteilt. Das ist nicht leistungsorientiert, sondern zementiert bestehende Kräfteverhältnisse", sagte Röttgermann. Der Clubchef hatte sich in der Vergangenheit bereits für Gehaltsobergrenzen ausgesprochen und während der Corona-Krise Solidartöpfe in der Bundesliga empfohlen.

@ dpa.de

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