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DÜSSELDORF (dpa-AFX)- Die IG Metall hat in Nordrhein-Westfalen eine dritte Welle mit 24-Stunden-Warnstreiks im festgefahrenen Tarifkonflikt der Metall- und Elektroindustrie gestartet.

02.02.2018 - 06:47:25

Dritte Metall-Warnstreikwelle in NRW gestartet. Knapp 6500 Beschäftigte des Düsseldorfer Daimler -Werks legten in der Nacht zum Freitag die Arbeit nieder und brachten damit die Sprinter-Produktion zum Erliegen.

Außerdem beteiligten sich am frühen Morgen unter anderem 1050 Mitarbeiter des Kupplungs- und Getriebeherstellers Flender in Bocholt sowie 500 Beschäftigte des Drehmaschinenproduzenten Gildemeister in Bielefeld an den Aktionen. Lediglich Notdienste für die Instandhaltung sowie Auszubildende waren an einigen Orten im Einsatz.

Insgesamt rechnet die IG Metall für Freitag mit rund 20 000 Beschäftigten, die die Arbeit niederlegen. Die Warnstreiks sollen teilweise bis zum frühen Samstagmorgen dauern.

Die Gewerkschaft verlangt sechs Prozent mehr Geld bei einer Laufzeit von zwölf Monaten und Möglichkeiten zur Reduzierung der Arbeitszeit auf 28 Wochenstunden. Bestimmte Gruppen wie Schichtarbeiter, pflegende Angehörige oder Eltern junger Kinder sollen einen Teil-Ausgleich für entgangenen Lohn erhalten, was die Arbeitgeber strikt ablehnen. Sie haben bisher eine Einmalzahlung von 200 Euro und zwei Prozent mehr Geld für 15 Monate geboten.

@ dpa.de

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