Transport, Verkehr

DÜSSELDORF / DORTMUND - Die Deutsche Bahn baut für 400 Millionen Euro ein neues ICE-Instandhaltungswerk in Dortmund.

18.10.2021 - 11:40:28

Bahn baut neues ICE-Instandhaltungswerk in Dortmund. Dadurch entstehen in der Ruhrgebietsstadt 500 neue Arbeitsplätze, wie der nordrhein-westfälische Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) und Bahnvorstand Ronald Pofalla am Montag in Düsseldorf mitteilten. Das Werk auf Gelände des 2007 stillgelegten Güterbahnhofs Westfalia in der Nachbarschaft des Dortmunder Hafens soll 2027 in Betrieb gehen.

Hintergrund des Neubaus ist die geplante Aufstockung der Zahl der ICE-Züge von aktuell 385 auf rund 600. Die Werkstattkapazitäten müssten deshalb erweitert werden, sagte Bahnvorstand Berthold Huber. Zurzeit werde etwa alle drei Wochen ein neuer ICE 4 auf die Gleise gebracht. Der Bau des ICE-Werks sei ein weiterer Schritt, um die Bahn als klimafreundlichen Verkehrsträger zu stärken, sagte Huber.

Dortmund habe sich als Standort angeboten, weil dort viele Bahnverbindungen beginnen oder enden. Außerdem habe mit dem ehemaligen Güterbahnhof ein sehr gut geeignetes Grundstück zur Verfügung gestanden, betonte der Manager. In dem neuen Werk, das zu 100 Prozent CO2-neutral betrieben werden soll, können täglich 17 Züge gewartet werden.

Huber betonte, nach dem coronabedingten Einbruch der Fahrgastzahlen, steige die Nutzung der Bahn mittlerweile wieder deutlich. Im Fernverkehr würden inzwischen wieder etwa drei Viertel der Vorkrisen-Umsätze erzielt - mit steigender Tendenz. Ziel der Bahn bleibe es weiter die Fahrgastzahlen langfristig zu verdoppeln.

Mit neuen Instandhaltungswerk in Dortmund wird die Zahl der ICE-Werke der Bahn auf insgesamt 11 steigen. Drei davon befinden sich in Nordrhein-Westfalen. Dortmund verfügt bereits über ein ICE-Werk sowie eines für die Wartung von Regionalzügen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

KORREKTUR/ROUNDUP: Lufthansa greift mit Partner nach Nachfolgerin der Alitalia. (Im ersten Satz des vierten Absatzes wurde berichtigt, dass ITA ab Oktober 2021 rpt 2021 aktiv ist) KORREKTUR/ROUNDUP: Lufthansa greift mit Partner nach Nachfolgerin der Alitalia (Boerse, 25.01.2022 - 17:08) weiterlesen...

IATA: Einbruch im Flugverkehr 2021 nur etwas weniger stark als 2020. Insgesamt lag das Passagieraufkommen 2021 rund 58,4 niedriger als im Jahr 2019, wie der Verband der Fluggesellschaften (IATA) am Dienstag in Genf berichtete. 2020 betrug der Einbruch noch 65,8 Prozent. GENF - Im vergangenen Jahr wurde zwar wieder etwas mehr geflogen als im ersten Corona-Jahr 2020, aber der Einbruch gegenüber dem Vorkrisenniveau war immer noch massiv. (Boerse, 25.01.2022 - 16:20) weiterlesen...

Ringen um Konzernumbau bei Airbus tritt in entscheidende Phase. HAMBURG - Der seit Monaten schwelende Konflikt zwischen IG Metall und Airbus um den Umbau der zivilen Flugzeugfertigung in Deutschland tritt in die entscheidende Phase. Sollte am Montag (31. Januar) in Hamburg keine Lösung am Verhandlungstisch erreicht werden, will die Gewerkschaft eine Urabstimmung über einen Streik einleiten. "Der 31. ist die Deadline", sagte der Zweite Bevollmächtigte der IG Metall Hamburg, Emanuel Glass, am Dienstag der dpa. Zuletzt hatten sich Anfang Dezember mehr als 14 000 Beschäftigte an teils mehrtägigen Warnstreiks beteiligt und mitten im Jahresendspurt die Produktion weitgehend lahmgelegt. Ringen um Konzernumbau bei Airbus tritt in entscheidende Phase (Boerse, 25.01.2022 - 15:53) weiterlesen...

WDH/ROUNDUP: Lufthansa greift mit starkem Partner nach Nachfolgerin der Alitalia (Wiederholung aus technischen Gründen) (Boerse, 25.01.2022 - 14:39) weiterlesen...

Lufthansa greift mit starkem Partner nach Nachfolgerin der Alitalia. Gemeinsam mit der großen Container- und Kreuzfahrtreederei MSC aus Genf strebt Europas umsatzstärkster Luftverkehrskonzern die mehrheitliche Übernahme der Alitalia-Nachfolgerin ITA Airways an, wie alle Beteiligten bestätigt haben. Die Lufthansa-Aktien stiegen bis zum Dienstagnachmittag um 2,32 Prozent auf 6,71 Euro. ROM/GENF/FRANKFURT - Die Lufthansa nimmt mit einem starken Partner Kurs auf das langgehegte Ziel Italien. (Boerse, 25.01.2022 - 14:32) weiterlesen...

Auch Baden-Württemberg plant Öffnung bei Großveranstaltungen. Anders als Bayern wolle die grün-schwarze Landesregierung in der Fußball-Bundesliga keine Spiele mit bis zu 10 000 Zuschauern zulassen, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) am Dienstag in Stuttgart. STUTTGART - Nach Bayern will nun auch Baden-Württemberg die Corona-Regeln für Sport und Kulturveranstaltungen lockern, aber nicht so stark wie der Freistaat. (Boerse, 25.01.2022 - 13:42) weiterlesen...